HERISAU: Zug fährt bei offener Barriere

Am Wochenende gab es beim Bahnhof Wilen Probleme mit einer Barriere. Die Züge mussten mit Schritttempo fahren. Inzwischen haben die Appenzeller Bahnen ein Modem ersetzt.

Andy Lehmann
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Ungewohntes Bild: Beim Bahnhof Wilen blieb am Samstag bei der Zugsdurchfahrt die Barriere offen. (Bild: Andy Lehmann)

Ungewohntes Bild: Beim Bahnhof Wilen blieb am Samstag bei der Zugsdurchfahrt die Barriere offen. (Bild: Andy Lehmann)

Am Freitagmorgen um 9 Uhr blieb die Bahnbarriere vor dem Bahnhof Wilen mehr als eine halbe Stunde geschlossen. Die Zugkompositionen der Appenzeller Bahnen passierten im Schritttempo. Die Schranken wurden dann manuell von einem Bahnangestellten geöffnet. Am Samstagmorgen an selber Stelle blieben die Schranken oben, und der Zug befuhr den Übergang pfeifend und sehr langsam. Die Wechselblinkanlage war ebenfalls ausser Betrieb. «Wir hatten Probleme mit der Software und mussten schlussendlich ein Modem ersetzen. Die Schrankenanlage kommunizierte nicht mit der Betriebszentrale, deshalb konnten die Barrieren nur manuell geöffnet werden», sagt Sabrina Huber, stellvertretende Mediensprecherin der Appenzeller Bahnen. «Wenn ein Bahnübergang nicht ordnungsgemäss funktioniert, erhält der Zugführer ein Signal. Er verlangsamt den Zug so, dass er auf Sichtweite anhalten kann und warnt mit akustischem Signal. Wenn der Zugführer nicht reagiert und abbremst, hält der Zug automatisch vor dem Bahnübergang an.» Am Sonntagvormittag war das Problem beim Bahnhof Wilen behoben.

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