Herisau wird zum Schauplatz des St.Galler Sport-Fit-Tages

Über 800 Turnerinnen und Turner aus dem Appenzeller und St. Galler Verbandsgebiet sind am Sport-Fit-Tag in Herisau aktiv. Der Spass steht im Vordergrund, dennoch zeigen die Teilnehmenden bei den polysportiven Disziplinen grossen Einsatz.

Lukas Pfiffner
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Beim Mini-Gigathlon übergibt der Läufer aus Schwellbrunn an die Velofahrerin. (Bilder: Lukas Pfiffner)

Beim Mini-Gigathlon übergibt der Läufer aus Schwellbrunn an die Velofahrerin. (Bilder: Lukas Pfiffner)

Die Freude an polysportiver Bewegung und am Spiel sind im Herisauer Ebnet augenfällig. In beiden Kategorien 35+ und 55+ steht der Plausch im Vordergrund. «Gibt es Fragen?», erkundigt sich die Richterin bei der Unihockey-Stafette. «Ja, könntest du uns vielleicht 2 Minuten und 20 Sekunden laufen lassen anstatt nur 2 Minuten?», witzelt ein Turner aus Stein. Am Sport-Fit-Tag ist die Stimmung fröhlich, obwohl zwischenzeitlich Niederschläge zu verzeichnen sind. «Als wir vor zwei Tagen das Festzelt aufgestellt haben, brauchten wir Sonnencreme», erzählt Peter Künzle. Er steht dem Organisationskomitee des TV Herisau vor.

Volle Konzentration beim spielerischen Wettkampf der Urnäscher Riege.

Volle Konzentration beim spielerischen Wettkampf der Urnäscher Riege.

«Die haben wir doch am Donnerstag geübt!»

Über 800 Personen aus dem Appenzeller und St. Galler Verbandsgebiet kommen am Samstag zusammen. Sie freuen sich an der Bewegung, an Erfolgserlebnissen, am Zusammensein mit Gleichgesinnten. Manchmal dringt der sportliche Ehrgeiz durch. «Was soll das? Achtet besser auf die Übergaben, die haben wir doch am Donnerstag geübt!», kritisiert eine Betreuerin aus Kirchberg, während sich die Kolleginnen mit Ball und Körben abmühen.

Zielgenau wirft dieser Turner einen Korb.

Zielgenau wirft dieser Turner einen Korb.

Gigathlon durchs Dorf

Lautstarker Höhepunkt ist der Mini-Gigathlon mit Laufen, Bike, Frisbee-Zielwurf und Stelzenlauf. Die Velostrecke der Männer verläuft bis zum Pulvertürmli, jene der Frauen bis zum Kreckel. Auch beim Laufen haben die Männer eine längere Strecke zu bewältigen. «Das ist gut so», gibt die Speakerin bekannt.

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