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HERISAU: Weiter im Alleingang

Beim Sportforum letzten Donnerstag herrschte Uneinigkeit. Stein des Anstosses: eine neue Dreifachturnhalle. Markus Koch, Präsident der IG Sport, nimmt Stellung.
Samira Hörler
Markus Koch während des letztjährigen Sportforums in Herisau. (Bild: PD)

Markus Koch während des letztjährigen Sportforums in Herisau. (Bild: PD)

Samira Hörler

samira.hoerler@appenzellerzeitung.ch

«Die Positionen gegen und für den Bau einer Dreifachturnhalle waren klar verteilt. Wir waren selbstverständlich auf verschiedene Situationen vorbereitet», kommentiert Markus Koch das vergangene Sportforum. Am letzten Donnerstag fand dieses im Cinetreff Herisau bereits zum achten Mal statt. Diskutiert wurde über den Bau einer Dreifachturnhalle. Dabei waren Markus Koch, Präsident IG Sport Region Herisau, Paul Zähner, Präsident UHC Herisau, Gemeindepräsident Renzo Andreani und Rainer Gilg von der BPM Sports GmbH. Roger Fuchs von der «Appenzeller Zeitung» moderierte den Anlass. «Ideal wäre gewesen, wenn von der Gemeinde mehr Zuspruch gekommen wäre. Trotzdem schätzen wir, dass man uns mit konkreten Aussagen und Meinungen konfrontierte», so Koch. Das Resultat der Diskussionsrunde betrachte man seitens der IG Sport Region Herisau einerseits als positiv, da man ­klare Aussagen zu hören bekam.

Andererseits auch mit einem gewissen Bedauern aufgrund der fehlenden Unterstützung. Der Gemeindepräsident Renzo Andreani sprach sich mehrmals gegen eine Finanzierung einer neuen Dreifachturnhalle aus. «Die unterschiedlichen Betrachtungsweisen der beteiligten Parteien kommen so bald nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Wobei man festhalten muss, dass wir seitens der IG und des UHC auf keinen Fall die ganze Projektplanung und -unterstützung auf die Gemeinde abschieben wollten», erklärt Koch.

Man sei jedoch auf die Ressourcen der Gemeinde angewiesen, gerade im personellen Bereich. Deshalb wäre eine von Anfang an gemeinsame Planung des Projektes ideal. «Ich bin überzeugt, dass sich das Einschlagen in eine Fehlrichtung im weiteren Verlaufe des Projektes eher verhindern liesse, wenn man von Anfang an zusammenarbeiten würde. So lägen alle Kriterien für die Realisierung offen auf dem Tisch, und man könnte Missverständnisse verhindern», so Koch. Auf den Vorschlag der Gemeinde, als Erstes innerhalb der IG Sport Region Herisau und des UHC Herisau etwas «Handfestes» vorzubereiten, werde man nun eingehen müssen. Spätestens danach soll der Dialog mit dem Gemeindepräsidium wieder aufgenommen werden. «Ab dem jetzigen Zeitpunkt werden wir in unserem freiwilligen Gremium zusammensitzen und das weitere Vorgehen besprechen. Wir müssen mögliche strategische Konzepte erarbeiten. Gerade bei der Finanzierungsthematik ist Kreativität gefragt», sagt Koch. Eine Möglichkeit wäre, verschiedene Persönlichkeiten und Privatinvestoren für das Vorhaben zu gewinnen. «Dabei muss man jedoch bedenken, dass die IG nur als Bindeglied zwischen Gemeinde und Vereinen funktioniert. Deshalb brauchen wir Unterstützung, auch seitens des UHC Herisau», erklärt Koch. Umstritten war bei der Diskussionsrunde auch die Notwendigkeit einer weiteren Dreifachturnhalle. «Die Halle würde genutzt werden. Es kamen über 1000 Unterschriften bei unserer Petition zusammen, was zeigt, dass Interesse besteht. Es gäbe zwei mögliche Varianten. Einerseits die verschiedenen Sportvereine aus Herisau und der UHC als gemeinsame Hauptnutzer, andererseits der UHC He­risau als alleiniger Unterhalter einer Vereinshalle», so Koch.

Es stellt sich auch die Frage nach einem passenden Standort. «Noch ist nichts entschieden. Wir ziehen einige Möglichkeiten in Betracht. Als erste das Ebnet-Sportareal, wo die Halle saniert werden könnte. Eine weitere Option wäre, dass man neben dem Sportzentrum etwas realisiert. Das ist jedoch alles noch sehr unsicher», so Koch. Doch bevor es so weit ist, müssten die IG und der UHC die Herausforderung annehmen und in geeigneter Frist eine mögliche Lösung erarbeiten. Dabei helfen sollen Planer und Finanzexperten.

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