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HERISAU: Wechsel, aber keine Palastrevolte

Personalwechsel im Verwaltungsrat der Katholischen Kirchgemeinde Herisau-Waldstatt-Schwellbrunn: Drei Verwaltungsräte mit insgesamt 36 Amtsjahren werden ersetzt. 2017 stehen mehrere Jubiläen an.
Mea Mc Ghee
Verwaltungsrat der Katholischen Kirchgemeinde Herisau-Waldstatt-Schwellbrunn: Pfarreileiter Reto Oberholzer, Richard Grüninger (alt), Peter Bölle (neu), Marcel Hartmann (alt), Präsident Walter Bach, Judith Blaser (alt), Karin Rütsche, Peter Schraner (neu) und Stefan Ries (neu). (Bild: mc)

Verwaltungsrat der Katholischen Kirchgemeinde Herisau-Waldstatt-Schwellbrunn: Pfarreileiter Reto Oberholzer, Richard Grüninger (alt), Peter Bölle (neu), Marcel Hartmann (alt), Präsident Walter Bach, Judith Blaser (alt), Karin Rütsche, Peter Schraner (neu) und Stefan Ries (neu). (Bild: mc)

HERISAU. Personelle Rochaden prägten die 63. ordentliche Kirchgemeindeversammlung der Pfarrei Peter und Paul. «Auch wenn die Hälfte der Mitglieder des Kirchenverwaltungsrates zurücktritt, ist es keine Palastrevolution», sagte Präsident Walter Bach. Judith Blaser (14 Amtsjahre), Richard Grüninger (14) und Marcel Hartmann (8) hatten ihren Rücktritt eingereicht. Bach verabschiedete die langjährigen Mitglieder des Kirchenverwaltungsrates und würdigte ihren Einsatz für die Kirche und die Gemeinschaft.

Jeweils ohne Gegenstimme wählten die 93 Stimmberechtigten am Mittwoch im katholischen Pfarreiheim in Herisau neue Verwaltungsräte: Peter Bölle, Herisau, übernimmt das Ressort Bau, Stefan Ries, Herisau, zeichnet für das Personal verantwortlich, und Peter Schraner, Waldstatt, wird Kassier. Im Verwaltungsrat verbleiben Präsident Walter Bach, Aktuarin Karin Rütsche und Pfarreileiter Reto Oberholzer.

Positiver Abschluss

Finanziell war das Jahr 2015 erfolgreich. Bei Ausgaben von knapp 1,93 Millionen Franken resultierte ein Überschuss von gut 5500 Franken. Die Kirchgemeindemitglieder stimmten dem Vorschlag des Verwaltungsrates zu, 600 Franken an gemeinnützige Organisationen zu spenden und knapp 5000 Franken mit dem Vorjahresverlust zu verrechnen. Der Voranschlag der Verwaltungsrechnung sieht für 2016 ein Plus von 9500 Franken bei einem Aufwand von 1,94 Millionen Franken vor.

Wie Walter Bach mitteilte, durfte die Pfarrei Peter und Paul aus dem Nachlass von Marlis Widmer gut 141 000 Franken entgegennehmen. An der Versammlung wurde der Verstorbenen gedacht. Weiter ging 2015 erstmals ein Beitrag der Gemeinde Herisau in der Höhe von 47 000 Franken zugunsten des Kirchenrenovationsfonds ein.

Pfarrei 1867 gegründet

Nächstes Jahr feiert die Katholische Kirchgemeinde Herisau-Waldstatt-Schwellbrunn mehrere Jubiläen: Seit 150 Jahren bestehen die Pfarrei und der Kirchenchor, vor 80 Jahren wurde der Grundstein der Kirche Herisau gelegt, und vor 70 Jahren das erste Kirchenlokal in Waldstatt eröffnet. Übers Jahr verteilt fänden verschiedene Gottesdienste und Anlässe statt, informierte Präsident Bach. Die Organisation des Jubiläumsjahres beginnt bald.

Für sein 35jähriges Wirken als Chorleiter und Organist wurde Alois Cavelti geehrt.

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