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Herisau verschafft sich Luft

Erstmals in dieser Saison gewinnt Zweitligist FC Herisau zu Null. Das 3:0 gegen den FC Wängi bringt die Mannschaft von Trainer Marcel Engetschwiler auf Platz neun. Drei Runden sind noch zu spielen.
Mea Mc Ghee
Zweikampf zwischen Wängis Gjef Uka und Herisaus Marco Schmid (rot). (Bild: Jesko Calderara)

Zweikampf zwischen Wängis Gjef Uka und Herisaus Marco Schmid (rot). (Bild: Jesko Calderara)

So spielt kein Abstiegskandidat, dürften sich die Zuschauer am Donnerstagabend auf dem Sportplatz Ebnet nach 90 Minuten gesagt haben. Der Auftritt des FC Herisau war abgeklärt, engagiert, defensiv solide und offensiv mit einigen sehenswerten Kombinationen gespickt. Wängi, auf dem sechsten Rang klassiert, war im Spiel nach vorne weitgehend ideen- und harmlos. Den ersten Schuss auf sein Gehäuse musste Herisau-Keeper Grubenmann erst zu Beginn der zweiten Halbzeit abwehren. Da führten die Gastgeber bereits 2:0. Den ersten Treffer erzielte der freistehende Cengiz mit einem wuchtigen Kopfstoss nach einer präzisen Flanke von Samuel Looser (8.). Überhaupt agierten Herisaus Flügelspieler mit viel Zug und brachten manch schöne Vorlage in den Strafraum. Dem 2:0 (32.) ging ein Eckball voraus. Vorerst wehrte Meiler auf der Linie ab, gegen Kurzbauers Nachschuss war Wängis Goalie aber chancenlos. «Da muss mehr kommen», forderte er von seinen Vorderleuten.

Gäste stellen um und kommen auf

Nach der Pause stellte Wängi auf mehreren Positionen um, Innenverteidiger Uka etwa rückte an den Flügel und zeigte ab und an seine Schnelligkeit. Erst in der 53. Minute kamen die Gäste zur ersten Ecke, Grubenmann wehrte mit der Faust ab. Die Spielanteile waren nun ausgeglichener als vor der Pause, Chancen hatte aber nach wie vor nur die Mannschaft von Trainer Engetschwiler. Mayer nutzte die Freiheiten, die ihm sein Gegenspieler liess, und traf nach Vorarbeit von Cengiz mit einem Flachschuss zum 3:0.

Es folgte Wängis stärkste Phase, doch ein Treffer fiel nicht, da Grubenmann nach einem Corner den Ball um den Pfosten lenkte. Auch De Carvalho verzog fünf Minuten vor Schluss, und kurz darauf verstolperte der Stürmer im Strafraum einen Ball. De Carvalho, seine zwanzig Treffer sind der zweitbeste Wert der regionalen 2. Liga, hatte bis Donnerstag nur vier Tore weniger erzielt (20), als das gesamte Herisauer Team.

Noch ein Heimspiel Anfang Juni

«Wir spielten solidarisch und standen für einmal gut», konstatierte Trainer Marcel Engetschwiler. Vier Punkte gab es gegen Wängi diese Saison, so viele, wie gegen keine andere Mannschaft. Es sind noch drei Runden zu spielen. Herisau tritt auswärts gegen Bronschhofen (8.) und gegen Calcio Kreuzlingen (3.) an – gegen beide haben die Herisauer in der Vorrunde gepunktet. Dazwischen folgt gegen Weinfelden-Bürglen (10.) am 2. Juni das letzte Heimspiel.

Herisau – Wängi 3:0 (2:0)

Ebnet. 109 Zuschauer. Sr. Ponjevic.

Tore: 8. Cengiz 1:0. 32. Kurzbauer 2:0. 64. Mayer 3:0.

Herisau: Grubenmann; Gavrilovic, Tasdelen, D. Looser; Kurzbauer; S. Looser (80. D. Schoch), L. Keller (53. Di Nunzio), Tolino, Mayer; Cengiz, Schmid (90. Nesci).

Wängi: Meiler; Holenstein, Germann, Uka, Braun (71. R. Widmer); De Oliveira, Wiesmann, Lopes (61. Schneider), Herren (61. Bommer), Böhi; De Carvalho.

Verwarnungen: 28. Schmid (Handspiel). 42. Holenstein (Foul). 54. Cengiz (Foul). 65. Kurzbauer. 73. Uka (Handspiel). 80. D. Schoch (Foul).

Bemerkungen: Herisau ohne Rüsch, F. Wieland, A. Schoch,, Pajaziti (alle verletzt), Obrist (Ferien), Zigerlig (nicht im Aufgebot).

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