HERISAU: Verfrühte Raketen mit Besucherbedürfnis begründet

Zum achten Mal wird am 31. Juli zu einem Sommernachtsfest geladen. Gleichzeitig findet das 1.-August-Feuerwerk statt. Das Organisationskomitee hat seine Gründe für diese verfrühte Zündung.

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Viel Livemusik gehört zum Sommernachtsfest. (Bild: PD)

Viel Livemusik gehört zum Sommernachtsfest. (Bild: PD)

Namhafte Bands, eine Festwirtschaft, eine Kinderwelt und zum Schluss ein Feuerwerk. Das Sommernachtsfest am 31. Juli auf dem Herisauer Postplatz und dem Areal beim Alten Zeughaus soll auch bei der achten Ausgabe viel Publikum anlocken. «Hier werden Feriengeschichten ausgetauscht, man lacht und hat Spass, trifft auf Freunde und Kollegen, die man kennt. Es ist fast wie ein Klassentreffen, jede und jeder kennt jeden», sagt Beat Müller vom Organisationskomitee im Wissen um die bisherigen Feste.

Anders als in früheren Jahren gibt es heuer am darauffolgenden Nationalfeiertag keine weitere Party mehr. Folglich wird auch das 1.-August-Feuerwerk bereits am 31. Juli gezündet. «Wir folgen damit nur den Bedürfnissen der Besucher und Familien mit Kindern», begründet Müller. «So können alle am 31. Juli das Feuerwerk voll und ganz geniessen und haben dann am 1. August eher die Zeit, sich zu erholen und den Abend im Kreise der Freunde und Familien zu verbringen.» Der 2. August sei dann bereits für viele wieder ein Arbeitstag. «Es gibt auch noch etliche andere Dörfer und Gemeinden, die das genauso handhaben und bei denen sich dies über die Jahre hinweg bewährt hat», sagt Beat Müller.

Das diesjährige Sommernachtsfest steht unter dem Motto «Urlaub um die Ecke». Ab 17 Uhr sind die Festwirtschaft und die Kinderwelt mit Hüpfburg, Kinderzügli und Mini-Jeeps geöffnet, ab 18 Uhr gibt es Livemusik. Auf der Open-Air-Bühne stehen unter anderem Bands wie Posh, Private Blend, Trade Mark sowie Gion Stump & The Lighthouse Project. Der Eintritt ist gratis.

Treffpunkt für den Lampionumzug ist um 21 Uhr bei der Bühne. Das Feuerwerk darf um 22.30 Uhr erwartet werden.

 

Roger Fuchs

roger.fuchs@appenzellerzeitung.ch