Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

HERISAU: Ulrich Nef sagt «Tschüss»

Emotionaler Moment für Ulrich Nef: Nach 42 Jahren und 7 Monaten ist der Leiter Grossprojekte des Waffenplatzes Herisau/Gossau gestern pensioniert worden. Zum Schluss wurde ein Traum wahr.
Ulrich Nef begleitete für die Armee verschiedene Bauprojekte in der Region. (Bild: Patrik Kobler)

Ulrich Nef begleitete für die Armee verschiedene Bauprojekte in der Region. (Bild: Patrik Kobler)

Seine Karriere sollte dort enden, wo sie vor über 40 Jahren begonnen hatte: auf dem Breitfeld. Dort war Ulrich Nef einst für die Armeeliegenschaften verantwortlich. Dem Metier ist er treu geblieben, sein Tätigkeitsgebiet hat sich aber erweitert. Als Regionenchef war er zuletzt in Infrastrukturprojekte bis nach Kloten involviert. Der 65-Jährige hat viele Bauprojekte begleitet. Im Appenzellerland etwa den Ausbau des Truppenübungsplatzes Schwellbrunn oder in Herisau die Sanierung der Kaserne. Prägend war auch der umstrittene Bau des Waffenplatzes Neuchlen-Anschwilen. «Es war eine spannende Zeit», sagte Nef gestern bei seinem Abschied.

Seine Kolleginnen und Kollegen bereiteten ihm einen speziellen Abgang. Als Fahrzeug für die Fahrt von der Kaserne Herisau ins Breitfeld organisierten sie einen Aebi Transporter. Damit ging ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Ulrich Nef war sichtlich gerührt. In den kommenden Monaten will er ausspannen und sich Zeit für seine Familie nehmen. «Ich habe zwar viele Anfragen erhalten, aber alle abgeblockt», sagte der ehemalige Gemeindepräsident von Schwellbrunn. Im April will er auf einer Kreuzfahrt Zukunftspläne schmieden. Er könne sich gut vorstellen, mit einer Rute am Fluss zu stehen, so der Frischpensionierte. Das nötige Patent muss er erst noch machen. Zuerst verabschiedete er sich gestern mit Tränen in den Augen von seinen Arbeitskolleginnen und -kollegen und brauste dann mit dem «Liseli» in den Ruhestand. (pk)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.