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HERISAU: Pilotprojekt für Senioren

Am Samstag führt Armin Stoffel mit anderen Freiwilligen eine neue Standaktion durch. Dabei geht es um Angebote für Menschen im Alter.
Jesko Calderara
Der Mittagstreff in Herisau ist ein beliebter Treffpunkt für Seniorinnen und Senioren. Der Anlass ist jedoch nicht allen bekannt. (Bild: PD)

Der Mittagstreff in Herisau ist ein beliebter Treffpunkt für Seniorinnen und Senioren. Der Anlass ist jedoch nicht allen bekannt. (Bild: PD)

Jesko Calderara

jesko.calderara@appenzellerzeitung.ch

Mittagstische, Alterswohnen in den verschiedensten Formen oder der Club 60 plus: Den Herisauer Seniorinnen und Senioren stehen für Wohnen sowie Freizeit viele Möglichkeiten offen. Die Gemeinde hat extra zu diesem Thema die Broschüre «Netzwerk Alter Herisau» herausgegeben. Dort sind zahlreiche Institutionen in diesem Bereich aufgeführt. Gespräche haben gezeigt, dass vielen Betroffenen diese Angebote nicht ausreichend bekannt sind. Eine vorläufig lose Arbeitsgruppe mit Armin Stoffel und einigen Frauen will dies nun ändern. Sie wird diesen Samstag von 8.30 bis 12.30 Uhr mit einem Stand auf dem Obstmarkt präsent sein. Es bestehen zudem Sitzgelegenheiten für Gespräche. Am 30. September, 28. Oktober und 25. November soll die Aktion wiederholt werden. «Wir wollen Schrittmacherdienste anbieten», sagt Stoffel. Konkret werden am Samstag der älteren Bevölkerung die erwähnte Broschüre der Gemeinde und eine Zusammenfassung mit auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Veranstaltungen für den Monat September abgegeben. Auch werden Anliegen zum vielschichtigen Thema Alter entgegengenommen und beantwortet. Das Engagement der Freiwilligen geht noch weiter. Falls beispielsweise jemand nicht alleine an einen bestimmen Anlass gehen wolle, könne man auch in solchen Fällen behilflich sein, sagt Stoffel. Die Idee zum Projekt ist im Frühling am Seniorenforum entstanden. Dort wurde unter anderem die Frage diskutiert, ob das Angebot für Menschen im Alter die richtigen Adressaten findet. Die Teilnehmenden des Forums kamen zum Schluss, dass hier Handlungsbedarf besteht. «Unter den Seniorinnen und Senioren gibt es viele eher scheue, bescheidene und zurückhaltende Menschen», sagt Stoffel. Diese würden vielfach Unterstützung benötigen. Zudem gelte es, allfällige Hemmschwellen zu überwinden. Als Beispiel erwähnt Stoffel eine Frau, die er zum Mittagstreff des Clubs 60 plus mitgenommen hat, weil sie sich alleine nicht traute. Heute nehme sie mit grosser Freude daran teil. Stoffel nennt die Standaktion ein «Pilotprojekt», dass vorerst auf vier Samstagmorgen beschränkt ist. Sofern es Anklang findet, soll das Vorhaben unter dem Patronat einer bestehenden Organisation im kommenden Jahr weitergeführt werden. Die Umsetzung würde auch dann mit Freiwilligen erfolgen.

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