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HERISAU: Lohngleichheitsdialog: Ziel nicht erreicht

Die Dachverbände der Arbeitgeber und Arbeitnehmer und der Bund haben im März 2009 den Lohngleichheitsdialog gestartet. Der Dialog sollte den Unternehmen helfen, den Verfassungsauftrag «gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit» umzusetzen. Mit mässigem Erfolg.

HERISAU. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit gibt es für Frauen bisher nur in der Theorie. Nach gut vier Jahren bezeichnete Justizministerin Simonetta Sommaruga das Experiment Ende 2013 als gescheitert.

Ziel war es, innerhalb von fünf Jahren 100 Beteiligte an Bord zu holen. Den Lohngleichheitsdialog abgeschlossen haben bisher erst knapp 40 Unternehmen und Organisationen, ein Dutzend weitere haben das Projekt zumindest gestartet.

Teilnehmen konnten alle Schweizer Unternehmen, Verwaltungseinheiten und öffentlich-rechtlichen Institutionen. Für Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden galt ein Verfahren mit einer Selbstdeklaration. Die Teilnahme am Dialog war freiwillig.

Dialog bedeutet: Gemeinsam überprüfen die Geschäftsleitung und eine Vertretung der Arbeitnehmenden, ob die Löhne dem Grundsatz der Lohngleichheit entsprechen. Falls Ungleichheiten bestehen, soll das Unternehmen sie innerhalb von vier Jahren beseitigen. (SDA)

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