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HERISAU: Kunst im Bibliotheksbau

Dank der Huber+Suhner-Stiftung konnte der Eingangsbereich der Bibliothek Herisau neu gestaltet werden. Seit Montag hängt hier ein Bild der Herisauer Künstlerin Vera Marke – Kultur und Kunst unter einem Dach.
Monika Egli
Gabriele Barbey, Bibliotheksleiterin, Urs Alder, Präsident der Huber+Suhner-Stiftung, und Vera Marke vor dem Bild, das neu in der Bibliothek hängt. (Bild: eg)

Gabriele Barbey, Bibliotheksleiterin, Urs Alder, Präsident der Huber+Suhner-Stiftung, und Vera Marke vor dem Bild, das neu in der Bibliothek hängt. (Bild: eg)

HERISAU. Die Besucherinnen und Besucher der Hauptversammlung des Bibliotheksvereins waren am Montag gleichzeitig Vernissage-Gäste. Zentral, einladend und den sprichwörtlich guten ersten Eindruck vermittelnd hängt nun vis-à-vis der Eingangstüre ein grossformatiges Bild. Es zeigt hauptsächlich Himmel – den Abendhimmel über Venedig. Am rechten Rand ist der Silhouettenteil einer Kirche gemalt. «Nur Himmel», erklärte Vera Marke, «würde ein Bild sehr viel kleiner erscheinen lassen. Mit der Silhouette am Rand, schwarz, matt und etwas düster, wird Spannung aufgebaut.» Dadurch gehe sozusagen «der Himmel auf», der Blick schweife in die Ferne. Es kommt nicht von ungefähr, dass Vera Marke den Himmel von Venedig malte, denn «ich finde immer wieder einen Grund, weshalb ich nach Venedig gehen muss». Die Lagunenstadt scheint ihr so etwas wie Lebenselixier zu sein.

Gabe als Wertschätzung

«Eine solche Extravaganz könnte sich die Bibliothek niemals leisten», sagte Bibliotheksleiterin Gabriele Barbey und übergab deshalb das Wort zuerst an Urs Alder, Präsident der Huber+Suhner-Stiftung, die in diesem Fall als Mäzenin aufgetreten war. «Wertschätzung», sagte er, «kommt heutzutage oftmals zu kurz.» Die Gabe sei als eine solche Wertschätzung zu verstehen, aber auch als Dank an alle Menschen, die im Stillen öffentliche Arbeit leisten, ohne ständig in der Öffentlichkeit zu stehen.

Dank für Beiträge

Nach einer kurzen Pause wurde die 23. Hauptversammlung durchgeführt. In Vertretung der wegen Krankheit abwesenden, vor Jahresfrist gewählten Präsidentin Sabrina Steiger übernahm Aktuar Lukas Pfiffner die Versammlungsleitung. An den Anfang seiner Begrüssung stellte er einen umfassenden Dank, besonders an die Gemeinde Herisau für den jährlichen Beitrag von 160 000 Franken, der auf dieses Jahr hin auf 170 000 Franken erhöht worden ist. Aber auch der Kanton, umliegende Gemeinden und Sponsoren unterstützen die Bibliothek Herisau finanziell. Einen weiteren erklecklichen Beitrag leisten die Mitglieder, von denen am Montag rund 50 anwesend waren. Und schliesslich vergass Lukas Pfiffner auch die Mitarbeitenden und speziell die Bibliotheksleiterin Gabriele Barbey nicht. In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass Gabriele Barbey 2017 in Pension gehen wird.

Neue Vorstandsmitglieder

Personelle Veränderungen waren auch im Vorstand des Bibliotheksvereins zu verzeichnen: Lukas Pfiffner ist auf die Hauptversammlung hin zurückgetreten. Er war 2004 in den Vorstand und 2007 zum Aktuar gewählt worden. Da dem Gremium nebst dem Aktuar bis anhin lediglich noch Präsidentin Sabrina Steiger, Kassierin Marianne Schrepfer sowie Sandra Kuster und Werner Frischknecht angehörten, wurden statutenkonform zwei Mitglieder gewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Linda Andermatt, Primarlehrerin, und Christian Aegerter, Sekretär des Departements Bildung. Da heuer ein Gesamterneuerungsjahr ist, wurden auch die Revisoren Jeannette Geser und Rolf Bartholet bestätigt. Die Kasse weist bei Gesamterträgen von knapp 247 000 Franken einen Gewinn von 5900 Franken aus. Nach der Verabschiedung von Lukas Pfiffner und einer weiteren kleinen Pause wurde der dritte Teil des Abends durchgeführt.

Unter dem Titel «Hat Lesen mit Leben zu tun?» äusserten sich die drei 17jährigen Jugendlichen Rahel Hollenstein, Philipp Kuster und Sarah Manser in einer Gesprächsrunde, die von Matthias Flückiger moderiert wurde.

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