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HERISAU: Kandidat für die Kivo gefunden

Die Kirchenvorsteherschaft der reformierten Kirchgemeinde schlägt Marcel Staubli zur Wahl als neuntes Mitglied vor und empfiehlt den Voranschlag zur Annahme.
Werner Grüninger

Per Ende Dezember tritt Johanna Vattioni aus der Kirchenvorsteherschaft (Kivo) der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Herisau zurück. Als Nachfolger für den Rest der Amtszeit 2017/18 schlägt die Kivo Marcel Staubli vor. An einer Informationsversammlung stellte er sich der Bevölkerung vor. Der 40-Jährige ist mit seiner Familie seit 2010 in der Gemeinde wohnhaft und sass bereits einmal in der Kivo. Im 2016 entschied er sich, wegen einer beruflichen Weiterbildung aus der Kivo zurückzutreten. Jetzt möchte er wieder aktiv am Geschehen teilnehmen und mitgestalten. Deshalb stellt er sich als Nachfolger von Johanna Vattioni für das Ressort Erwachsene zur Wahl. Kivo-Präsidentin Uschi Hofmänner stellte ihm einige Fragen, wobei er eine gute Zusammenarbeit mit der Kirche hervorhob, sein Amt zur vollen Zufriedenheit erfüllen möchte und auf die Entwicklung der Gemeinde achten will.

Kurzfristig sind Defizite verkraftbar

Zum Voranschlag 2018. Dieser rechnet gemäss Kassier Beat Dick mit einem Defizit von 248 000 Franken bei gleichbleibendem Steuerfuss von 0,5 Einheiten. Der Aufwandüberschuss ist geprägt von ausserordentlichen Aufwendungen sowie den regelmässig hohen Abschreibungen auf Immobilien und übrige Investitionen.

Kurzfristig ist der Ausgabenüberschuss für die Kirchgemeinde verkraftbar. Laut Finanzplan ist in den Folgejahren mit Rückschlägen zwischen 156 000 und 226 000 Franken zu rechnen, während sich die Aufwände im Rahmen der letzten Jahre halten. Angesichts dieser Ausgangslage hat sich die Kivo zum Ziel gesetzt, nach zusätzlichen Einnahmequellen zu suchen. Dabei will man nicht nur Sparvorschläge sammeln. An der Urnenabstimmung vom 26. November können die Stimmberechtigten über die Kandidatur von Marcel Staubli und den Voranschlag 2018 entscheiden.

Renovation Dorfkirche

Der Einwohnerrat hat das Projekt Kircheninnenrenovation an den Gemeinderat zurückgewiesen, sodass ein neuer Antrag frühestens im Verlaufe des nächsten Jahres zur Abstimmung kommt. Heisst das Stimmvolk der Gemeinde und der Kirchgemeinde das Vorhaben gut, ist im Anschluss an die Realisation mit höheren pauschalen Einzahlungen in das gemeinsame Verpflichtungskonto mit der Gemeinde zu rechnen. Zusätzlich sind auch Mehrkosten wegen erhöhtem Betriebs- und Unterhaltsaufwand für Organisationen von Veranstaltungen zu erwarten, welche in der Regel in der Kirche stattfinden, wie Geri Schurter erläuterte.

Eine weitere Info betraf die Verwendung der Liegenschaft an der Kreuzstrasse 26. Das Haus steht seit einem halben Jahr leer. Zur Diskussion steht eine Renovation (rund 600 000 Franken) mit selbsttragendem Mietzins oder der Verkauf der Liegenschaft wie Monika Hagmann sagte.

Werner Grüninger

redaktion@appenzellerzeitung.ch

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