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HERISAU: «Kafi» macht sich chic

Nach längerer Umbauzeit präsentiert sich das Restaurant im Winwin-Markt in trendigem Outfit. Es ist Showroom und Quartierbeiz in einem.
Karin Erni

Karin Erni

karin.erni@appenzellerzeitung.ch

Früher diente der unscheinbare Raum im Parterre des Winwin-Stammhauses an der Cilander­strasse in erster Linie als Kantine für die rund 120 Beschäftigten der Stiftung Tosam in Herisau. Das tut er zwar auch weiterhin, doch will man jetzt zusätzlich ein breiteres Publikum ansprechen. Zu diesem Zweck wurde kräftig umgebaut. Eine Wand wurde entfernt und ein neuer Bodenbelag eingesetzt. Die Küche entspricht jetzt wieder zeitgemässen Anforderungen. Sie hätten einen Grossteil der Arbeiten mit eigenen Leuten durchgeführt, sagt Betriebsleiter Fabio Cicconetti. «Darum hat es etwas länger gedauert.» Er windet seinen Mitarbeitern ein Kränzchen: «Sie haben erstklassige Arbeit geleistet.» Viele von ihnen seien Fachkräfte, die im ersten Arbeitsmarkt keine Chance mehr hätten. Der Umbau wurde dank finanziellen Engagements zweier Stiftungen möglich.

Am letzten Samstag wurde das neue «Kafi» eröffnet. Es präsentiert sich im Stil des angesagten «Industrial Chic». Will heissen: Altes Brockenhausmobiliar und neues Design werden mutig kombiniert. Beim genauen Hinsehen entpuppen sich die vermeintlichen Designerteile als handgemacht. «Upcycling ist ein grosses Thema. Weggeworfene Stoffe werden in neuwertige Produkte umgewandelt. Das schafft neue Arbeitsplätze», ist Fabio Cicconetti überzeugt. Durch das neue Lokal konnte die Verkaufsfläche des Brockenhauses vergrössert, werden. Das Mobiliar im ganzen «Kafi» besteht aus käuflichen Ausstellungsstücken. An den Stühlen hängen daher Preisschilder. Wer also gut gesessen ist, kann das Sitzmöbel anschliessend gleich mitnehmen.

Unter der Woche wird das Essen vom Catering-Service der Migros geliefert. «Frischer und gehaltvoller» heisst das Motto. Die Stiftung Tosam möchte damit einen Beitrag an die Gesundheit der Mitarbeiter leisten. Am Samstag wird im Hause ein einfaches Mittagsmenü zubereitet. Immer hausgemacht sind die Fladen und Kuchen, die Gäste zum Kaffee geniessen können. Das Lokal will auch eine Art Quartierbeiz werden. «Bei uns sind auch Leute, die zum Jassen kommen, sehr willkommen.» Für Handwerker gibt es frische Gipfeli oder Sandwiches zum Znüni. Eine grosse Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften komplettieren das Angebot.

Der Raum kann abends für Anlässe oder Gesellschaften gemietet werden. Kocheinrichtung, Steamer und Kaffeemaschine sind vorhanden. Die Stiftung Tosam plant, die Räumlichkeiten künftig auch für Ausstellungen und kulturelle Angebote zur Verfügung zu stellen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr, Samstag, 8 bis 17 Uhr.

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