HERISAU: Hilfsbereite Löwen feiern Jubiläum

Der kommende Samstag ist für den Lions-Club ein besonderer Tag. Er feiert Jubiläum und lädt die Bevölkerung ein, mehr über Sehbehinderungen zu erfahren.

Drucken
Teilen
Die Lions-Mitglieder legen Hand an: hier im Bild Willi Roth und alt Landammann Hans Diem. (Bild: PD)

Die Lions-Mitglieder legen Hand an: hier im Bild Willi Roth und alt Landammann Hans Diem. (Bild: PD)

Vor 100 Jahren ist in den USA der erste Lions-Club gegründet worden. Heute zählt er weltweit über 1,4 Millionen Mitglieder. In Herisau besteht seit 1960 ein Lions-Club. Er zählt gut 35 Mitglieder; seit zwei Jahren nimmt er auch Frauen auf. Die Lions-Clubs haben eine doppelte Funktion: Pflege der Freundschaft und Dienst an der Gemeinschaft im Sinne einer freiwilligen, sozial und staatsbürgerlich motivierten Selbstverpflichtung. Die Clubmitglieder treffen sich regelmässig und unternehmen gemeinsame Aktionen und humanitäre Einsätze – wie zum Beispiel die Instandstellung von Wanderwegen oder die spezifische finanzielle Unterstützung von Hilfsbedürftigen. Zum Jubiläum wollen die Lions bis am 30. Juni 2018 weltweit 100 Millionen Menschen helfen. Einen Beitrag dazu leistet auch der Lions Club Herisau. Er wird anlässlich des nationalen Lions-Tages von diesem Samstag, 10. Juni, beim «Treffpunkt» einerseits in den Dialog mit der Bevölkerung treten und andererseits getreu seinem Schwerpunktthema «Sehbehinderung» auf die Anliegen von blinden und sehbehinderten Menschen aufmerksam machen. Von 10 bis 16 Uhr können die Besucher beispielsweise mit Blindenhunden einen Parcours absolvieren oder an Erlebnisstationen Sehbehinderungen erfahren.

Blindenfürsorgeverein unterstützen

Mit dem Verkaufserlös der Speisen und Getränke will der Lions Club Obvita unterstützen. Es handelt sich hierbei um die Organisation des Ostschweizerischen Blindenfürsorgevereins. Sie gehört heute zu den wichtigsten Leistungserbringern im Behindertenwesen der Ostschweiz. Obvita setzt sich ein für die eigenständige, selbstbestimmte Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben von blinden und sehbehinderten Menschen sowie für Menschen mit psychischen Problemstellungen. Die Leistungsangebote sind integrativ ausgerichtet und umfassen die Bereiche Arbeit, Ausbildung, Beratung und Wohnen. (pd)