HERISAU: Haus Friedeck hat marode Wände

Ein Zusatzkredit über 490 000 Franken ist nötig, um das Haus Friedeck in Herisau zu sanieren. Gut zwei Wochen vor der Abstimmung informierte die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde darüber.

Mea Mc Ghee
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Von der Poststrasse aus präsentiert sich das Haus Friedeck in gutem Zustand. Auf der Rückseite des Gebäudes sind die Wände marode. (Bild: mc)

Von der Poststrasse aus präsentiert sich das Haus Friedeck in gutem Zustand. Auf der Rückseite des Gebäudes sind die Wände marode. (Bild: mc)

HERISAU. Die Rückwand des Hauses Friedeck ist baufällig. Dass Sanierungsbedarf besteht, sahen rund 35 Mitglieder der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Herisau, als sie am Donnerstag die Informationsveranstaltung zur Abstimmung vom 24. April im benachbarten neuen Kirchgemeindehaus besuchten.

Erste Arbeiten ausgeführt

Dass wegen der «Friedeck» Mehrkosten auf die Kirchgemeinde zukommen, habe sich schon im Herbst abgezeichnet, sagte Uschi Hofmänner, Präsidentin der Kirchenvorsteherschaft (Kivo). Die Schäden hätten sich im Zuge der Abbrucharbeiten des alten Kirchgemeindehauses gezeigt. Dieses war ans Haus Friedeck angebaut.

Monika Hagmann, Liegenschaftsverantwortliche der Kivo ging ins Detail: «Der Zustand der Mauern, insbesondere im Treppenhaus, ist marode.» Einige dringliche Sanierungsarbeiten hätten bereits ausgeführt werden müssen. Insgesamt betrügen die gebundenen Ausgaben 355 000 Franken. Die im Baukredit des neuen Kirchgemeindehauses vorgesehenen Mittel in der Höhe von 160 000 Franken für Anpassungsarbeiten am Haus Friedeck können die Kosten der Instandstellung nicht decken, so Hagmann.

Eine Gesamtsanierung kostet gemäss Einschätzung eines Architekten rund 650 000 Franken, darin enthalten sind die erwähnten 355 000 Franken. Da noch kein detailliertes Projekt vorliegt, bestehe eine Unsicherheit von plus/minus 20 Prozent, so Hagmann. Die Kivo beantragt ihren Mitgliedern demnach einen Zusatzkredit über 490 000 Franken.

Positives Ergebnis

Kassier Beat Dick präsentierte die Rechnung 2015, über die am 24. April ebenfalls abgestimmt wird. Bei einem Aufwand von gut 2,1 Millionen Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von gut 38 700 Franken. Das Kirchengut beträgt neu gut 1,8 Millionen Franken.

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