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HERISAU: Geoinfo sucht neuen Standort

Die stark gewachsene Geoinfo AG will einen Neubau erstellen. Die Mitarbeiter sind zur Zeit im Dorf verteilt. Wenn immer möglich, will man in der Gemeinde bleiben.
Roger Fuchs
Adrian Eichrodt, CEO der Geoinfo-Gruppe, zusammen mit Verwaltungsratspräsident Ueli Forrer. (Bild: Roger Fuchs)

Adrian Eichrodt, CEO der Geoinfo-Gruppe, zusammen mit Verwaltungsratspräsident Ueli Forrer. (Bild: Roger Fuchs)

Roger Fuchs

roger.fuchs@appenzellerzeitung.ch

«Ja, wir suchen einen neuen Standort», bestätigt Ueli Forrer, Mitbegründer und heutiger Verwaltungsratspräsident der Geoinfo AG, entsprechende Gerüchte. Sie hätten bislang aber weder Boden gekauft noch ein konkretes Bauprojekt in Vorbereitung. Fakt ist: Zählte das zur Geoinfo-Gruppe gewachsene Unternehmen vor zehn Jahren noch etwas mehr als hundert Mitarbeitende, sind es heute 185 Personen verteilt auf sieben Standorte in der deutschsprachigen Schweiz. Allein im letzten Jahr kamen gruppenweit 35 Mitarbeitende dazu.

Der Hauptsitz befindet sich an der Kasernenstrasse 69 in Herisau. Angesichts des Firmenwachstums hat man im Sommer weitere Räumlichkeiten im Metrohmpark an der Oberdorfstrasse dazu gemietet. Die dezentrale Verteilung der Mitarbeitenden im Dorf ist gemäss Adrian Eichrodt, CEO der Geoinfo-Gruppe, nicht zukunftsgerichtet. Deshalb hätten sie mit der Suche nach einem neuen Standort begonnen.

Forrer und Eichrodt bekunden unisono die Absicht, den Firmenhauptsitz in Herisau belassen zu wollen. Damit dies möglich sei, würden derzeit verschiedene Optionen geprüft. Dabei besteht die Absicht, einen Neubau zu erstellen. «Wir wollen ein Gebäude, das auch zu uns passt und identitätsstiftend ist», sagt Adrian Eichrodt. Ein Neubau könne zudem optimal auf ihre betrieblichen Abläufe ausgerichtet werden.

Keine Ausbaumöglichkeit an der Kasernenstrasse

Eine Vergrösserung am jetzigen Standort an der Kasernenstrasse sei geprüft worden, sagt Ueli Forrer. Doch auf der einen Seite befinde sich die Kasernenstrasse, und auf der gegenüberliegenden Seite gehöre das Land dem Bund. Und dieser sei derzeit nicht an einem Verkauf interessiert. Wie des weiteren zu erfahren ist, will man sich zeitlich nicht unter Druck setzen. Der Wunsch, in Herisau bleiben zu wollen, basiert auf der Tatsache, dass das Unternehmen im Jahr 1997 hier gegründet wurde. «Zudem arbeiten wir gut mit den kantonalen und lokalen Behörden zusammen», sagt Adrian Eichrodt. Er findet denn auch lobende Worte für das bisherige Engagement der Gemeinde angesichts ihrer Neubau-Absicht.

Wachsen will die Geoinfo-Gruppe auch in Zukunft. Allerdings soll es nicht in demselben Tempo weitergehen, wie im vergangenen Jahr.

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