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HERISAU: Gemeinsam bauen im Sandbüel

Der ehemalige Polizeiposten an der Poststrasse in Herisau könnte in eine grössere Überbauung integriert werden. Die Gemeinde prüft mit der AG für Städtisches Wohnen, was im Sandbüel machbar ist. Der weitere Zeitplan ist offen.
Jesko Calderara
Das ehemalige Polizeigebäude an der Poststrasse gehört der Gemeinde Herisau. Die benachbarten Liegenschaften der AG für städtisches Wohnen. (Bild: cal)

Das ehemalige Polizeigebäude an der Poststrasse gehört der Gemeinde Herisau. Die benachbarten Liegenschaften der AG für städtisches Wohnen. (Bild: cal)

HERISAU. Im Dezember 2015 wies der Einwohnerrat die Kreditvorlage zur Sanierung der Liegenschaft Poststrasse 6b zurück. Der Gemeinderat wurde beauftragt, die Variante Neubau vertiefter abzuklären. Nun hat sich die Ausgangslage verändert. Der Eigentümer der angrenzenden Grundstücke hegt ebenfalls Bauabsichten. Aus diesem Grund soll die Möglichkeit einer Gesamtüberbauung im Sandbüel geprüft werden. «Die Gemeinde Herisau wird zusammen mit dem privaten Grundeigentümer schauen, was auf dem Areal machbar ist», sagt Gemeinderat Max Eugster. Das bedeute aber nicht, dass der Gemeinderat die Option Neubau fallen gelassen habe.

AGSW hat weiteres Haus gekauft

Was im Gebiet Sandbüel dereinst baulich entstehen könnte, lässt sich heute noch nicht sagen. Genauso offen ist, ob die Gemeinde selbst als Bauherrin auftritt oder Büroräumlichkeiten mietet. Beim Besitzer der benachbarten Parzellen handelt es sich um die AG für städtisches Wohnen (AGSW). Eine gemeinsame Vorgehensweise zwischen der Gemeinde Herisau und der AGSW war vor einigen Jahren bereits einmal ein Thema. Das Vorhaben scheiterte jedoch aufgrund der damaligen Besitzverhältnisse der Häuser. Unterdessen konnte die AGSW eine weitere Immobilie an der Poststrasse kaufen und könnte sich vorstellen, eine Überbauung zu realisieren.

Provisorium geschaffen

Zum weiteren Zeitplan kann Max Eugster zurzeit keine Angaben machen. Der Planungsprozess habe erst begonnen. Im ehemaligen Polizeigebäude wollte die Gemeinde Herisau Büroräumlichkeiten für das Betreibungsamt, die Abteilung Volkswirtschaft mit den Büros für den Förster und die Verkehrsangestellten sowie einen kleinen Stützpunkt für den Strassenunterhalt des Werkhofs unterbringen. Einen akuten Platzmangel habe vor allem das Betreibungsamt, sagt Eugster. Deshalb erhält dieser Bereich nun als Provisorium zusätzliche Bürofläche im Gemeindehaus. Zwei Büros des Ressorts Hochbau/Ortsplanung werden zusammengelegt und zulasten eines Sitzungszimmers, das ins Erdgeschoss verlegt wird, verschoben. Damit können für die kommenden Jahre die notwendigen Arbeitsplätze und ein zusätzlicher Schalter für das Betreibungsamt geschaffen werden. Für sämtliche erforderlichen Massnahmen hat der Gemeinderat an seiner letzten Sitzung Ende April 100 000 Franken bewilligt.

Max Eugster Gemeinderat Herisau (Bild: apz)

Max Eugster Gemeinderat Herisau (Bild: apz)

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