HERISAU: Gefragte Dienstleister

Am Dienstagabend feierten die Lehrabgänger der Detailhandelsberufe und der Kaufleute im Casino.

Karin Erni
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Wer im eidgenössischen Rang abschloss, wurde zusätzlich mit einer Rose beschenkt. (Bild: Karin Erni)

Wer im eidgenössischen Rang abschloss, wurde zusätzlich mit einer Rose beschenkt. (Bild: Karin Erni)

Dienstleistungsberufe sind gefragt: Wenn die Lehrabgänger aus den Detailhandelsberufen und die Kaufleute des Herisauer BBZ ihre Abschlüsse feiern, platzt das Casino Herisau jeweils aus allen Nähten. Das war auch am Dienstagabend nicht anders. 12 Detailhandelsassistentinnen und -assistenten, 31 Detailhandelsfachfrauen und -männer sowie 71 Kauffrauen und -männer konnten ihre Atteste und Fähigkeitszeugnisse von Schulleiter Hanspeter Schläpfer entgegennehmen. Elf der jungen Berufsleute hatten eine Abschlussnote von über 5,3 erzielt und qualifizierten sich im eidgenössischen Rang.

Zwei Regierungsmitglieder wohnten der Feier bei. Für Ausserrhoden war Bildungsdirektor Alfred Stricker erschienen, Innerrhoden war durch seinen Amtskollegen Roland Inauen vertreten. Letzterer sagte im Hinblick auf den Publikumsaufmarsch, man habe in Innerrhoden auch schon überlegt, die Feier durchzuführen, doch sie hätten gar nicht den Raum, so viele Leute aufzunehmen.

Bestechende Qualität der Berufsbildung

Roland Inauen lobte das BBZ für die «bestechende Qualität» in der Berufsbildung. Den Lehrabgängerinnen und- abgängern gratulierte er zu ihrer Berufswahl. Dienstleistungsberufe hätten beste Aussichten, denn der Dienstleistungssektor wachse weiterhin. Es freue ihn, dass sie während der Lehrzeit alle mindestens eine Fremdsprache gelernt hätten. «Mit dieser Kompetenz sind Sie bestens gerüstet fürs Leben.» Jetzt sei Heuwetter und auch für die angehenden Berufsleute Zeit, die Ernte einzubringen und mit den Eltern und Ausbildnern zusammen zu feiern.

Für unterhaltsame Auflockerung im Programm sorgte ein Film, den die beiden Fachschaftsleitenden Corinne Allenspach und Stefan Sutter selbst gedreht hatten. Dafür hatten sie sich in verschiedene Lehrbetriebe begeben und die Lernenden über ihre Ausbildungszeit befragt.

Als Show-Act war dieses Jahr The Box engagiert worden. Zwei ganz unterschiedliche Artisten präsentierten eine furiose Show aus Beatbox-Sound, Artistik und Slapstick, die mit grossem Applaus verdankt wurde.

Karin Erni

karin.erni@appenzellerzeitung.ch