HERISAU: Fuhrer übernimmt Finanzen

An der Delegiertenversammlung der IG Sport werden drei Vorstandsmitglieder verabschiedet und ein neues willkommen geheissen. Themen sind zudem der neue Sportpavillon und der Turnhallenmangel.

Arcangelo Balsamo
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Die abtretenden Vorstandsmitglieder Bruno Eugster und Janine Allenspach sowie Mischa Fuhrer, der Eugsters Posten übernimmt. (Bild: arc)

Die abtretenden Vorstandsmitglieder Bruno Eugster und Janine Allenspach sowie Mischa Fuhrer, der Eugsters Posten übernimmt. (Bild: arc)

Arcangelo Balsamo

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appenzellerzeitung.ch

An der Delegiertenversammlung der Interessengemeinschaft (IG) Sport Region Herisau im Sportzentrum wurden am Montagabend nicht nur drei Vorstandsmitglieder verabschiedet, sondern auch ein neues aufgenommen. Der Heris­auer Kantonsrat Mischa Fuhrer wird neu für die Finanzen der IG verantwortlich sein. Bisher kümmerte sich Bruno Eugster um diesen Bereich. Der ehemalige Präsident des FC Herisau war seit 2009, als die IG gegründet wurde, im Vorstand. Ebenso war dies Franz Rechsteiner, der sich in der Sparte Projekte und Bau engagierte. Seine Position bleibt vorläufig vakant. Im Gegensatz zu Eugster konnte er an der Veranstaltung nicht teilnehmen. Anwesend war hingegen Janine Allens­pach, die ebenfalls verabschiedet wurde. Sie war seit 2014 im Sekretariat tätig.

Ausserdem blickte man auf Projekte des vergangenen Jahres zurück, wie etwa die Herisauer Sporttage, zu denen auch ein kleines Video gezeigt wurde, oder das Sportforum, das auch für dieses Jahr geplant ist. Bruno Eugster gab zudem Auskunft über die Fortschritte bezüglich Sportpavillon. «Die Bauarbeiten sind im Prinzip fertig. Was fehlt, ist das Mobiliar», sagte er. In diesem Punkt sei es zu Missverständnissen mit den Behörden gekommen. Diese seien davon ausgegangen, dass die Vereine selber für das Interieur des Raumes aufkommen würden. «Solche Zugeständnisse haben wir während den Verhandlungen nie gemacht», sagte Eugster, der hinzufügte, dass man dies mittlerweile dem Gemeinderat auch so mitgeteilt habe und dieser nun am Zug sei. Markus Koch erklärte, dass es nicht der Mehrzweckraum der IG sei, sondern dass es sich um einen Gemeindebau handle. Auch der Turnhallenmangel in Herisau wurde thematisiert. «Wir haben das Thema nicht vergessen», versicherte er den rund 30 anwesenden Delegierten und kündigte an, dass 2017 ein Vorgehensplan diesbezüglich definiert werde.