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HERISAU: Ferienwoche neu verteilen

In der Gemeinde steht die heutige Ferienregelung zur Diskussion. Dazu ist eine Umfrage lanciert worden. Zur Debatte steht die Verschiebung einer Ferienwoche vom Herbst in eine andere Jahreszeit.
Michael Ulmann
In Herisau könnten die Schulbänke in Zukunft zwischen Auffahrt und Pfingsten leer bleiben. (Bild: Mareycke Frehner)

In Herisau könnten die Schulbänke in Zukunft zwischen Auffahrt und Pfingsten leer bleiben. (Bild: Mareycke Frehner)

Michael Ulmann

michael.ulmann

@appenzellerzeitung.ch

Ferien – die schönste Zeit des Jahres. Entsprechend wichtig ist dieses Thema vielen Familien. Geht es mit den Kindern ans Mittelmeer nach Italien oder doch eher auf eine Städtereise nach London? In Herisau müssen die Familien in Zukunft möglicherweise umplanen. Die aktuelle Regelung, drei Schulferienwochen im Herbst, steht auf der Kippe. Seit einigen Jahren wird die Schulführung vor allem seitens der Elternforen immer wieder mit der Frage konfrontiert, ob eine der drei Schulferienwochen vom Herbst in den Frühling zwischen Auffahrt und Pfingsten verschoben werden kann. «Bisher haben wir die Eltern in dieser Frage immer vertröstet. Nun wollen wir endlich einmal Klarheit haben und führen deshalb zurzeit eine Elternbefragung durch», sagt die Herisauer Gemeinderätin und Schulpräsidentin Annette Joos-Baumberger. Eltern können zwischen den zwei folgenden Fragen wählen: Soll die aktuelle Regelung mit drei Wochen Herbstferien und keinen Ferien zwischen Auffahrt und Pfingsten weitergeführt werden (Regelung A) oder soll es in Zukunft nur noch zwei Wochen Herbstferien geben und dafür eine Woche Ferien zwischen Auffahrt und Pfingsten (Regelung B)?

Argumente dafür und dagegen

Für beide Varianten gibt es Vor- und Nachteile. Vertreterinnen und Vertreter der Elternschaft haben dafür ein Argumentarium ausgearbeitet. Für Regelung A mit drei Herbstferienwochen spräche unter anderem, dass es im Frühling schon genug Feiertage (Auffahrt/Pfingsten) gebe und das Kinderfest zur Auflockerung im Schulalltag beitrage. Ausserdem seien um Auffahrt und Pfingsten Ferien teurer, weil dann auch andere Kantone oder Länder Ferien haben. Und im Sommer sei es auch in der Schweiz schön warm und man könne hier gut Sommerferien machen. Daher sei es vorteilhaft, wenn dafür im Herbst drei Wochen für weitere Reisen zur Verfügung stünden. Für die Regelung B mit zwei Herbstferienwochen spräche, dass die ferienlose Zeit zwischen Frühlings- und Sommerferien zu lang (11 Wochen) und eine schulfreie Zeit von ca. zwölf Tagen wegen der Verbindung von Auffahrt und Pfingsten vorteilhaft seien sowie der Schulunterricht mit dieser Variante auch nicht so verzettelt werde.

Ausgang offen

«Egal wie die Umfrage auch herauskommt, wir sind für alles offen», betont Annette Joos-Baumberger und ergänzt, das Hauptziel sei, endlich Klarheit in dieser Frage zu schaffen. Eine Tendenz, in welche Richtung es geht, gibt es noch nicht. Auch die Kriterien, wann eine Änderung umgesetzt wird, sind noch nicht festgelegt. «Die Eltern haben noch bis am 4. Mai Zeit, die Umfrage auszufüllen. Danach werden wir die Ergebnisse auswerten.» Das letzte Wort hat aber so oder so der Herisauer Gemeinderat.

Bisher haben von den 20 Ausserrhoder Gemeinden elf die Regelung A mit drei Herbstferienwochen und neun die Regelung B mit zwei Herbstferienwochen und einer Woche Pfingstferien. Sollte die Elternschaft in Herisau der Ferienplanänderung zustimmen, wäre das Verhältnis also genau ausgeglichen. Alle anderen Ferientermine können von Gesetzes wegen nicht geändert werden.

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