HERISAU: Fast zwei Millionen Liter Wasser

Am kommenden Samstag startet die Badi Herisau in die Saison. Die Vorbereitungsarbeiten sind nach sanfter Renovation fast abgeschlossen.

Andy Lehmann
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Die Wasserrutschen sind bereit für die Badigäste. (Bild: ALE)

Die Wasserrutschen sind bereit für die Badigäste. (Bild: ALE)

Noch ist das Wetter trüb und die Temperaturen laden nicht zu einem Besuch im Freibad ein. Dennoch, am 13. Mai um 10 Uhr wird bei jeder Witterung die Badisaison am Sonnenberg eröffnet. Nach einem durchzogenen Betriebsjahr 2016 mit knapp 18000 Gästen sollen, vorausgesetzt der Sommer hält, was er verspricht, wieder viele Besucherinnen und Besucher die Angebote im Herisauer Freibad nutzen.

In der badefreien Zeit wurden kleinere Reparaturen und nötige Renovierungen gemacht. «Wir haben bei den Durchgangsbecken die Bodenbeläge saniert und den Zaun Richtung Alpstein abgebrochen und durch einen neuen ersetzt. Auch die Garderobenzugänge wurden erneuert», sagt Fredy Bechtiger, Geschäftsführer des Sportzentrums Herisau. Zu den Arbeiten im Frühling gehö­ren die Pflege der Grün- anlagen und das Reinigen der Schwimmbecken. Wegen dem starken Druck des Hanges bleiben die Becken über den Winter mit Wasser gefüllt. Im Frühling lässt man dieses ablaufen, um den Innenbereich zu reinigen. «Das grosse Schwimmerbecken fasst rund 1,9 Millionen Liter Wasser. Es dauert sieben Stunden, bis es wieder gefüllt ist» sagt Bechtiger. Bei der Kontrolle des grossen Beckens wurde ein Wasserverlust festgestellt. Ein kleiner Haarriss muss nun geflickt werden.

Für die neue Saison ist Silvan Wick als Bademeister eingestellt worden. «Im Restaurationsbetrieb wirkt wiederum das Ehepaar Obrist. Es soll zusätzlich eine Lounge eingerichtet werden.» Um mehr Gäste in die Badi zu bringen, wurden unter anderem Flyer im Quartier verteilt mit dem Hinweis, dass das Restaurant täglich offen ist. Fredy Bechtigers Wunsch wäre, dass 25 000 Gäste die Badi besuchen. Dies sei aber sehr wetterabhängig, besonders eine Kälteperiode unmittelbar nach den Sommerferien, wenn die Leute noch im Urlaubsmodus seien, wäre nicht gut. Einen weiteren Grund für die schlechten Besucherfrequenzen sieht Bechtiger in der unbefriedigenden Parkplatzsituation. «Die Gäste möchten möglichst nahe beim Eingang parkieren und nicht alle Badesachen die Strasse hinauftragen müssen.»

Am Eröffnungstag erhalten die ersten 20 Gäste ein kleines Willkommensgeschenk.

Andy Lehmann

andreas.lehmann

@appenzellerzeitung.ch