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HERISAU: Er löst jeden Tag Rätsel

Marco Endres ist Informatiker bei der Clavis IT. Mit seiner Ausbildung ist er auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Wer Karriere machen will, muss jedoch eine Besonderheit der Branche beachten.
Jesko Calderara
Bei der Clavis IT ist Marco Endres im Bereich «web solutions» tätig. (Bild: Jesko Calderara)

Bei der Clavis IT ist Marco Endres im Bereich «web solutions» tätig. (Bild: Jesko Calderara)

Jesko Calderara

jesko.calderara@appenzellerzeitung.ch

Ursprünglich wollte Marco Endres den Beruf Mediamatiker erlernen. Weil es dafür nur wenige Lehrstellen bei Medienunternehmen gibt, änderte er seine Pläne. Den Entscheid, eine Informatiklehre bei der Clavis IT in Herisau zu absolvieren, hat der 21-Jährige nie bereut. Zumal ihn die Informatik bereits als Jugendlicher faszinierte. So beschäftigte sich Endres früh mit Programmieren.

«Jedes Kundenproblem ist wie ein Rätsel, das es zu lösen gilt», sagt er. Die Tätigkeit sei äusserst vielfältig. Es brauche Ideen und die Fähigkeit, die Bedürfnisse der Kundschaft zu verstehen.

Clavis hat drei Bereiche

Zurzeit ist Endres im Bereich «web solutions» tätig, einer der drei Bereiche von Clavis IT AG. Dort geht es darum, webbasierte Software-Lösungen zu entwickeln, mit denen Geschäftsprozesse von Schweizer KMU optimiert und digitalisiert werden. Beispiele dafür sind Portale zur Einbindung von Mitarbeitenden und Kunden/Lieferanten oder Individualentwicklungen zur Digitalisierung der Kundenprozesse. Zudem bietet das Informatikunternehmen mit seinen 25 Mitarbeitenden Dienstleistungen in den Bereichen «document solutions» und «enterprise integration» an. Auf dem Arbeitsmarkt sind Informatiker gefragte Leute. Aus diesem Grund ist die Nachfrage nach entsprechenden Lehrstellen gross. Allerdings gibt es auch heute noch Quereinsteiger, die ohne entsprechende Grundausbildung in die Informatikbranche wechseln. Vorwiegend sind es junge Männer, die sich für diesen Beruf interessieren. Informatikerinnen gibt es dagegen nur wenige.

Permanente Weiterbildung als Schlüsselfaktor

Nach dem Lehrabschluss stehen die jungen Berufsleute oft vor der Herausforderung, sich in einem Fachgebiet vertiefen zu müssen. Dazu werden verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten. Denn die Branche ist kurzlebig und das Wissen schnell veraltet. Endres hat sich an der Hochschule für Technik in Rapperswil zum Frontend-Entwickler weitergebildet. Zudem will er noch einen Bachelor machen.

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