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HERISAU: Eine neue Fasnacht entsteht

Der Verein Vereinigte Herisauer Guggenmusiken (VHG) wird zum Fasnachtsverein Herisau. Und dieser will die Gemeinde zur Fasnachtshochburg machen.
Astrid Zysset
Die Fasnacht in Herisau soll künftig neu organisiert werden. (Bild: APZ)

Die Fasnacht in Herisau soll künftig neu organisiert werden. (Bild: APZ)

Astrid Zysset

astrid.zysset@appenzellerzeitung.ch

«Die Fasnacht in Herisau ist nicht mehr so attraktiv wie früher», seufzt Marco Hagmann. Er selbst war nie aktiv in einer Gugge, hat nie einen Anlass während der närrischen Zeit organisiert. Er sei bisher nur «Konsument» gewesen, lächelt er. Die Betonung liegt aber auf «gewesen». Hagmann ist neu designierter Co-Präsident des Fasnachtsvereins Herisau – zusammen mit Claudia Frischknecht. Gemeinsam wollen sie, dass die Gemeinde zu einer Fasnachtshochburg wird.

Ein ehrgeiziges Ziel. Um die Fasnacht in Herisau steht es nicht zum besten. Immer weniger Beizen sind dekoriert, der Maskenball in der Chälblihalle ist Geschichte und am Umzug sind weniger Sujets zu sehen als früher. «Schade», finden die beiden Präsidenten. Sie glauben, dass es in der Gemeinde noch genügend Fasnachtsfans gibt. Die müssten aber an einem Strang ziehen, damit die närrische Zeit zum Erfolg für alle wird. Der neu zu gründende Fasnachtsverein will genau das; alle Guggen, Vereine, Restaurants und fasnachtsbegeisterten Personen sollen in die Organisation einbezogen werden. Ein neuer Verein sei es aber eigentlich nicht, heisst es seitens des Präsidiums weiter. Vielmehr würde der Verein der Vereinigten Herisauer Guggenmusiken (VHG) umbenannt. Ob jene Mitglieder auch in den Fasnachtsverein eintreten werden, sei noch ungewiss. Nichtsdestotrotz: «Wir müssen stark auftreten», so Hagmann. «Und das gelingt am besten, wenn künftig alles unter einem Dach vereint ist.»

2019 erstmals die «neue» Fasnacht

Das Konzept sieht vor, dass Herisau zu einem Fasnachtsdorf werden soll. Wie genau dies ausgestaltet werden könnte, ist noch unklar. In einer Medienmitteilung wird festgehalten, dass ein Fest von Aschermittwoch bis zum Funkensonntag (eventuell Blochmontag) stattfinden soll, die bestehenden Anlässe wie der Gidioumzug würden darin integriert. Konkreteres zu dieser Vision kann Hagmann noch nicht sagen. «Wir stehen erst ganz am Anfang. Wir wissen, dass eine Veränderung in der bestehenden Fasnacht vonnöten ist. Wie genau diese aussehen wird, ist jedoch noch ungewiss.» Mittlerweile haben sich rund 15 Freiwillige gemeldet, die im Verein mitwirken möchten. Die zweite Sitzung fand letzte Woche statt, Aufgaben wurden verteilt. «Die wichtigsten Posten sind nun besetzt», so Hagmann. Das Ziel sei aber, dass sich noch weitere engagieren: aktive Fasnächtler, ehemalige oder einfach solche, welche Freude an der närrischen Zeit haben. «Bisher haben wir recht viele positive Rückmeldungen zu unseren Bestrebungen erhalten», freut sich der designierte Co-Präsident. Am 6. Juli findet dann die Hauptversammlung der VHG statt, an welcher diese durch den neuen Fasnachtsverein Herisau abgelöst und der neue Vorstand gewählt wird. Bis dahin wolle man noch weitere, von der Idee einer neuen Fasnacht begeistern. Erste Gespräche mit Organisatoren bestehender Anlässe hätten bereits stattgefunden. Doch wann soll eigentlich die erste «neue» Fasnacht in Herisau stattfinden? «2019 soll es so weit sein.»

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