HERISAU: Eine Appenzeller Mini-Olma

Zum ersten Mal findet im nächsten Mai die dreitätige Messe «Erlebnis Appenzellerland» statt. Präsentiert werden soll das ganze Appenzellerland mit all seinen Schönheiten sowie Produkten und Firmen.

Roger Fuchs
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Brauchtum und Tradition sind ein wichtiger Teil der neuen Messe «Erlebnis Appenzellerland». (Bild: PD)

Brauchtum und Tradition sind ein wichtiger Teil der neuen Messe «Erlebnis Appenzellerland». (Bild: PD)

Roger Fuchs

roger.fuchs@appenzellerzeitung.ch

Die Website steht und erste Anmeldungen von Ausstellern sind eingetroffen. Folglich heisst es für die Organisatoren volle Fahrt voraus: Vom 4. bis 6. Mai 2018 soll im Casino in Herisau die erste Messe unter dem Namen «Erlebnis Appenzellerland» über die Bühne gehen. Hinter dem Vor-haben steht ein vierköpfiges Team, das beim gemeinsamen Brainstorming die Idee der Messe entwickelt hat: Urs Berger, Geschäftsführer von Appenzellerland Tourismus AR, Kommunikationsfachmann Beat Müller aus Waldstatt, der Herisauer Gastrobetreiber Stefan Huber, und der Gewerbler Samuel Knöpfel aus Herisau. Gemäss Müller haben sie gemeinsam überlegt, was im Casino noch alles möglich wäre und was es auf dem Markt noch nicht gibt. «So ist die Idee von der Erlebnismesse entstanden», sagt er. Das Ganze ist nun eineinhalb Jahre her, jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden.

40 bis 50 Aussteller für die erste Ausgabe

Wie Beat Müller ausführt, schwebt den Initianten eine breit gefächerte Ausstellung rund um das Appenzellerland vor. Beide Appenzeller Kantone mit all ihren Schönheiten sollen präsentiert werden. Anbieter von Genuss, Kultur, Freizeit, Brauchtum, Handwerk und Tradition sollen auf interessierte Gäste treffen. Weil sich die Messe dazu eignen wird, eigene Produkte vorzustellen, sind auch Firmen aus Produktion und Industrie sowie Dienstleister aller Art mit einem Bezug zum Appenzellerland als Aussteller willkommen. Definitiv zugesagt haben bereits die Brauerei Locher, Goba Gontenbad und die Alpschaukäserei Schwägalp.

Anhand eines Plans zeigt Beat Müller, dass sich die Stände sowohl im grossen Casinosaal als auch auf der Bühne und auf der oberen Etage verteilen werden. Als Zielgrösse für die erste Ausgabe hofft man auf 40 bis 50 Aussteller. Sollte der Andrang überaus gross sein, stünde das Foyer als Erweiterungsmöglichkeit zur Verfügung. Den Nutzen für die Teilnehmenden sieht Müller in der Pflege der Kundenbeziehungen, der Erhöhung des Bekanntheitsgrades sowie der Präsentation von eigenen Produkten und Dienstleistungen. Und auch wenn es bereits etliche andere Messen gibt, so sind die Initianten überzeugt, dass die Neue eine Chance hat. «Für kleinere und mittlere Betriebe wie beispielsweise einen Bauernhof mit Hofladen ist eine grosse Messe oft zu teuer und zu wenig spezifisch», sagt Beat Müller. Bei dieser auf das Appenzellerland fokussierten Veranstaltung könne man gezielt und nahe bei den interessierten Leuten sein. Eine Plattform erhalten soll auch die Handwerkskunst. So wird man dem Schmied, Sattler oder Weissküfer bei der Arbeit über die Schulter blicken können.

Läuft es so, wie es sich die Organisatoren vorstellen, sollen um die 5000 Besucherinnen und Besucher während der drei Tage ins Casino strömen. Nicht fehlen wird es an Unterhaltung und einem Beizli. Und der Sonntag soll bewusst auf Familien ausgerichtet sein. Es wird auch einen Kinderhort geben, wie Beat Müller festhält.

Interessierte finden alle weiteren Angaben und Anmeldemöglichkeiten unter: www.erlebnis-appenzellerland.ch