HERISAU: Ein Haus erstrahlt

Auf dem Hohberg wird wieder ein weihnachtliches Motiv in der Dunkelheit leuchten. Zum zwölften Mal schmückt die Familie Dörig ihre Fassade mit Lichterketten.

Noemi Oesch
Merken
Drucken
Teilen
Marcel Dörig kontrolliert seine Lichterinstallation an seiner Hausfassade auf dem Hohberg. (Bild: NOE)

Marcel Dörig kontrolliert seine Lichterinstallation an seiner Hausfassade auf dem Hohberg. (Bild: NOE)

Noemi Oesch

noemi.oesch@appenzellerzeitung.ch

Kommenden Freitag dürfen viele Kinder das erste Türchen ihres Adventskalenders öffnen, auch jene der Familie Dörig. Nebst den selbst gemachten Adventskalendern gehört auch die Weihnachtsbeleuchtung und deren Installation zu einer vorweihnachtlichen Tradition der fünfköpfigen Familie.

Zum zwölften Mal schmückte Marcel Dörig vergangene Woche sein Haus auf dem Hohberg in Herisau. Von der Alpsteinstrasse aus wird dieses Jahr auf der Fassade ein Tannenbaum zu entdecken sein. Das Motiv wird jedes Jahr zusammen mit der Familie ausgesucht. «Auf dem Tisch liegen jeweils Kopien eines Fotos unserer Hausfassade. Darauf malen unsere Kinder ihre Ideen. Danach diskutieren wir über eine mögliche Umsetzung», so Dörig. «Wir versuchen, weihnachtliche Motive darzustellen, aber die Beleuchtung soll hauptsächlich einfach zu montieren sein.» Ein einziges Mal waren verkehrte Regenschirme an der Fassade zu entdecken, sonst erleuchteten ein Engel, ein Samichlaus, ein Stern oder der Stern von Bethlehem. Beim Aufbau ist die ganze Familie eingespannt. «Wir beginnen beim Dachfenster. Dort lassen wir die Lichterketten hinunter», erklärt Dörig. Dieses Jahr sind vier Lichterketten im Einsatz. Die Lichter befestigt Marcel Dörig an angebrachten Hacken. «Die Kinder helfen beim Installieren mit. Beispielsweise beurteilen sie die Motivform aus der Distanz.»

Mit der Lichtinstallation Freude bereiten

Seit 2006 installiert die Familie Dörig ihre Weihnachtsbeleuchtung. «Ich komme aus der Veranstaltungstechnik und habe viel mit Licht und Ton gearbeitet», berichtet Dörig. Mit ihrer Lichtdekoration möchte die Familie Dörig Weihnachtsstimmung aufkommen lassen und anderen eine Freude machen. «Nachbarn oder Bekannten haben bereits gefragt, welches Sujet dieses Jahr erleuchten wird», so Dörig.

An welchem Tag das Licht eingeschaltet wird, weiss Dörig noch nicht ganz genau. «Wir schalten unsere Beleuchtung immer am ersten Adventswochenende ein. Ich tendiere auf Samstagabend, nachdem das erste Türchen geöffnet wurde und vor dem Adventssonntag.» Die Lichter brennen nicht die ganze Nacht durch. Eine Zeitschaltuhr steuert die Weihnachtsbeleuchtung. «Das machen wir, damit die Lichter länger halten, auch weil in der Nacht meist niemand unterwegs ist, um die Fassade anzusehen und damit die Tiere in unsere Umgebung nicht ganz aus ihrem Tagesrhythmus gebracht werden». Auf die Frage, wie viele Jahre die Fassade weiterhin beleuchtet wird, meint Dörig, «so lange die Familie Freude hat und Ideen liefert.» Die Weihnachtsdekoration auf dem Hohberg kann bis am Dreikönigstag bestaunt werden.