HERISAU: Die Uhr als Symbol der Zeit

42 Frauen und zwei Männer der Gesundheitsbranche durften am Mittwoch ihre eidgenössischen Fähigkeitsausweise, Berufsatteste und Abschlussgeschenke aus den Händen ihrer Lehrpersonen entgegennehmen.

Esther Ferrari
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Maeva Dreszig, Stefanie Sutter, Stefanie Reutegger, Anja Hörler, Ana Christina Fernandes Pires, Melody Wicky und Sandra Spengler haben die Lehrzeit mit einer Note über 5,3 erfolgreich abgeschlossen. (Bild: EF)

Maeva Dreszig, Stefanie Sutter, Stefanie Reutegger, Anja Hörler, Ana Christina Fernandes Pires, Melody Wicky und Sandra Spengler haben die Lehrzeit mit einer Note über 5,3 erfolgreich abgeschlossen. (Bild: EF)

Esther Ferrari

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Verabschiedet wurden die angehenden Assistentinnen Gesundheit und Soziales AGS, die Fachleute Gesundheit der dreijährigen Grundbildung EFZ sowie der zweijährigen verkürzten Ausbildung EBA. Pflegeberufe sind immer noch vorwiegend Frauenberufe. Adrett gekleidet erschienen die jungen Frauen und die beiden Männer im Saal. Alle bekamen sie eine Sonnenblume und eine Uhr. Die Uhr als Symbol der Zeit, die Uhr, eine tägliche Hilfe am Krankenbett, beim Planen der Arbeit und während der Freizeit.

Das Fest begann um 18 Uhr mit einer Begrüssung des Schulleiters Michael Bossard. Silke ­Liesenfeld, Leitung Pflegedienst Rheinburgklinik Walzenhausen, hielt die Ansprache. Es ergehe ihr, während dem sie da vorne stehe, fast so wie es den Lernenden an den Prüfungen ergangen sei: feuchte Hände und ein Kribbeln im Bauch. Es gelte, einen besonderen Tag zu feiern. «Die jungen Menschen kommen als Jugendliche in die Ausbildung, und sie gehen als Erwachsene.» Sie erwähnte die Familie als Fundament, als Ort des Geborgenseins, wo jeder Einzelne Fürsorge finde. In allen Berufen, die mit Gesundheit und Sozialem zu tun haben, steht der Mensch im Mittelpunkt. Der Mensch werde auch in Zukunft im Mittelpunkt stehen. Auch Silke Liesenfeld erwähnte die Uhr: Lassen Sie sich Zeit, wenn sie etwas erreichen wollen, nehmen Sie sich Zeit, um sich zu erholen.

Bleiben Sie neugierig, seien Sie wissensdurstig und mutig. Geniessen Sie den Augenblick! Den Anlass umrahmten Jenny & Lukas, Lukas mit der Gitarre und Jenny, Jennifer Asprin, die auch an der Abschlussfeier teilnahm. Sie hat eben die dreijährige EFZ-Ausbildung im Alters- und Pflegeheim Erika in Hundwil absolviert. Sieben Lernende hatten mit den Noten 5,3; 5,4 und 5,5 am Besten abgeschlossen. Sandra Spengler und Melody Wicky als Assistentin für Gesundheit und Soziales (AGS), die andern fünf als FaGE, Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ.