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HERISAU: Die «Brosmete» wird bühnentauglich

Die tägliche Kolumne in der Appenzeller Zeitung mit Satire, Ironie, Freude oder Frust wird von ihren Autoren auf der Bühne der Stuhlfabrik vorgelesen.
Bruno Eisenhut
Gehört zum Alltag der Appenzeller Zeitung: «Brosmete». Hauseigene und Gastautoren lesen auf der Bühne der Stuhlfabrik. (Bild: PAG)

Gehört zum Alltag der Appenzeller Zeitung: «Brosmete». Hauseigene und Gastautoren lesen auf der Bühne der Stuhlfabrik. (Bild: PAG)

HERISAU. Seit Jahren, ja Jahrzehnten, finden die Leserinnen und Leser der Appenzeller Zeitung täglich die «Brosmete» vor. Satire, Ironie, Alltag, Freude oder Frust. Verschiedene Autoren erzählen über sich selbst oder über die (Appenzeller) Welt.

Am kommenden Mittwoch, 26. Oktober, lesen erstmals verschiedene aktuelle Brosmete-Autoren ab 20 Uhr in der Stuhlfabrik in Herisau eigene Exemplare vor. Für den von der Appenzeller Zeitung organisierten öffentlichen Anlass besteht freier Eintritt. Quasi als Supplement geben die Autorinnen und Autoren die Hintergrundgeschichte zur vorgetragenen Brosmete preis. Wie hat sich das Erlebte wirklich zugetragen? Welche Reaktionen hat die «Brosmete» ausgelöst? Wer hat sich besonders angesprochen gefühlt? Solche und ähnliche Fragen werden die Leute der schreibenden Zunft offenbaren.

Der «Brosmete»-Abend wird musikalisch umrahmt von Eugenio Steiner. Der Herisauer spielt seit zehn Jahren als Soloklarinettist in der Swiss Army Big Band unter der Leitung von Pepe Lienhard. Noch bevor die Autorinnen und Autoren erste Werke präsentieren, wird Eugenio Steiner mit seiner Hintergrundmusik gemütliche Ambiance in die Stuhlfabrik bringen. An der Bar können sich die Besucherinnen und Besucher auf den Abend einstimmen und schon hier die eine oder andere Hintergrundinformation über die Autoren erfahren. Ganz Gewiefte sichern sich dann schon frühzeitig ihren Platz auf der Tribüne. Anschliessend holen die Autoren blockweise ihre besten Rösser aus ihrem persönlichen «<Brosmete>-Stall».

Ein Produkt aus der Ära Urs Rellstab

Die «Brosmete» wurde während der Ära von Chefredaktor Urs Rellstab in den 1990er-Jahren eingeführt. Wie damalige Redaktoren berichten, sei die Anregung mit Skepsis aufgenommen worden. Es habe damals schon einzelne gegeben, welche bis zur letzten Minute auf den Kuss der Muse warteten und somit dem Abgabetermin jeweils schweissgebadet entgegenblickten. Waren es in den Anfängen lediglich die hauseigenen Redaktorinnen und Redaktoren, kamen laufend Gastschreiber hinzu. Viele verabschiedeten sich wieder, neue kamen in das Brosmete-Team. Einige sind schon lange dabei und haben in ihrer beruflichen Karriere schon an die 250 «Brosmeten» geschrieben. Wenn es hier einmal nichts zu erzählen gibt…

Brosmete-Abend; Mittwoch, 26. Oktober, ab 19 Uhr in der Stuhlfabrik in Herisau. Der Eintritt zum Anlass ist frei.

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