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HERISAU: Der Roman musste warten

Am Donnerstag stellte der Heimweh-Appenzeller Willi Näf an der Buchvernissage seinen satirischen Roman «Gesegnet sei das Zeitliche» vor. Überraschungsgast war der berühmte Koch Anton Mosimann.

Willi Näf bezeichnet sich selber als Wahl-Basler und Heimweh-Appenzeller. Deshalb liess er es sich auch nicht nehmen, einen Tag nach der Buchvernissage in der Kantonsbibliothek Baselland seinen satirischen Roman «Gesegnet sei das Zeitliche» auch in Herisau vorzustellen. Er hatte dazu rund 50 Gäste in die «Wyburg» eingeladen – darunter einen richtigen Promi: Anton Mosimann. Näf hat dem Starkoch beim Verfassen der Autobiografie geholfen. Mit fünf anderen Journalisten habe er vorher Kontakt gehabt, doch die Chemie habe nicht gestimmt, erzählte Mosimann. Mit Näf hingegen habe er sich auf Anhieb verstanden. Entstanden ist das drei Kilo schwere Werk «Life is a circus». Für das Projekt mit Mosimann hat der gebürtige Schwellbrunner die Arbeit an seinem eigenen Roman zurückgestellt. Insgesamt hat er 13 Jahre an diesem Buch gearbeitet. «Ich habe es immer wieder zur Seite gelegt. Weil mir die Figuren aber ans Herz gewachsen sind, habe ich es immer hervorgeholt», sagte Näf.

Heute Abend in der Stuhlfabrik in Herisau

Er nennt seinen Roman «Die endgültige Schweizer Nahtodkomödie». «Im Buch gibt es mehrere Tote und Beerdigungen», sagte Näf, den das Thema Nahtoderlebnisse schon lange fasziniert. Am Donnerstagabend nahmen sich Willi Näf und Anton Mosimann ausserdem Zeit, die Bücher zu signieren. Eine Möglichkeit mehr über die Zusammenarbeit der beiden zu erfahren, gibt es heute Samstagabend um 20 Uhr in der Alten Stuhlfabrik in Herisau. Näf erzählt, wie Mosimanns Autobiografie entstanden ist. Dass es überhaupt dazu kam, ist der Hartnäckigkeit Mosimanns zu verdanken. Er musste es einige Male von England aus versuchen, bis er Willi Näf endlich am Telefon erreichte. Dieser glaubte nämlich, dass es sich um einen lästigen Anruf eines Callcenters handelte.

Patrik Kobler

patrik.kobler

@appenzellerzeitung.ch

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