HERISAU: Dengeln, wetzen, mähen

Am Sonntag messen sich in Herisau die Handmäherinnen und Handmäher anlässlich der Ostschweizer Meisterschaften. Am Wettbewerb beteiligen sich auch Teilnehmer aus Vorarlberg und Slowenien. Das Publikum kann ebenfalls mittun.

Karin Erni
Drucken
Teilen
Das Publikumsinteresse war gross, als 2005 die Europameisterschaft im Handmähen in Herisau stattfand. (Bild: apz)

Das Publikumsinteresse war gross, als 2005 die Europameisterschaft im Handmähen in Herisau stattfand. (Bild: apz)

HERISAU. Am kommenden Sonntag finden in Herisau zum 25. Mal die Handmähmeisterschaften statt. Auch dieses Jahr werden sich wie in den Vorjahren wieder knapp 200 Mähder und Mähderinnen in dieser Disziplin messen. Der Wettkampf werde im üblichen Rahmen stattfinden, sagt der Präsident des Teilverbandes Ostschweiz, Köbi Frick. Frauen, Männer und Jugendliche aus den drei Teilverbänden Ostschweiz, Innerschweiz sowie Bern werden am Start sein. Auch aus Slowenien und Vorarlberg hätten sich wieder einige Teilnehmer angemeldet, weiss Frick. Der Wettkampf findet bei jedem Wetter statt. Beginn ist um 9.30 Uhr. Am Morgen werden die Einzelwettkämpfe ausgetragen. Am Nachmittag finden die Mannschaftswettbewerbe und das Showmähen statt. Dabei werden jeweils überraschende Einlagen geboten. Die Veranstaltung dauert bis ungefähr um 16.30 Uhr. Das Rangverlesen ist ab 19.30 Uhr, die musikalische Unterhaltung kommt vom «Echo vo de Rüti».

Der Modus des Wettbewerbs ist immer derselbe: Eine sogenannte Mahd ist 15 Meter lang. Männer absolvieren die doppelte Strecke; Frauen und Junioren die einfache. Die Breite der Mahd darf jeder Teilnehmer selber festlegen. Bei Männern liegt sie zwischen 4,5 und 6 Metern. Bei den Frauen zwischen 2 und 2,6 Metern. Für den Wettkampf kommen nicht nur die Fläche und die gestoppte Zeit in die Wertung. Die Sauberkeit des Schnitts entscheidet ebenfalls über Sieg und Niederlage. Hält der Handmäher die mittels Schnur markierte Breite nicht ein oder lässt er sogenannte «Schnäuze» stehen, erhält er von den Kampfrichtern empfindliche Strafpunkte. «Sauberes Arbeiten lohnt sich auf jeden Fall», sagt Köbi Frick.

Zu gewinnen gibt es allerhand Praktisches. Auf dem Gabentisch werden auch dieses Jahr wieder Stabellen, Kleinmöbel und Werkzeug stehen. Für die Frauen gebe es Nützliches wie Staubsauger zu gewinnen, sagt Frick. «Dank unserer Sponsoren gewinnt jeder Teilnehmer etwas.»