HERISAU: Defizit schiesst in die Höhe

Die sozialen Aufwendungen nehmen in Herisau so stark zu, dass die entsprechende Rechnungsposition um einiges schlechter abschliessen wird als angenommen.

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Finanzschwache Personen und Fremdplazierungen haben Mehrkosten für die Gemeinde zur Folge. (Bild: APZ)

Finanzschwache Personen und Fremdplazierungen haben Mehrkosten für die Gemeinde zur Folge. (Bild: APZ)

Für den Bereich Wirtschaftliche Sozialhilfe wurde aufgrund der Erfahrungswerte und Zahlen in den Vorjahren für das Jahr 2016 ein Defizit von 4,6 Millionen Franken budgetiert. Die Hochrechnung nach Abschluss von zehn Monaten zeigt gemäss einer Medienmitteilung, dass das effektive Defizit Ende Jahr um rund 770000 Franken höher ausfallen wird als budgetiert.

Die Unterstützung finanzschwacher Einwohner sowie die Fremdplazierungen und die sozialpädagogischen Familienbegleitungen haben Mehrkosten von über einer Million Franken zur Folge. Diesen Positionen stehen Minderausgaben oder Mehreinnahmen gegenüber, zum Beispiel bei den Entschädigungen von Sozialversicherungen. So beläuft sich am Ende der Fehlbetrag gegenüber dem Budget auf 770000 Franken. Die Gemeinde zolle damit überge­ordneten Entwicklungen Tribut, schreibt der Gemeinderat, der die Zahlen diskutiert und zur Kenntnis genommen habe. (gk)