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HERISAU: «Blueme chömed nie ällei»

Das Seniorentheater St. Gallen spielte die Komödie «Blueme chömed nie ällei» beim Club 60plus im katholischen Pfarreiheim. Es war ein geselliger Nachmittag.
Werner Grüninger
Das Ensemble des Seniorentheaters St. Gallen. (Bild: GR)

Das Ensemble des Seniorentheaters St. Gallen. (Bild: GR)

Werner Grüninger

redaktion@appenzellerzeitung.ch

Kürzlich spielte das Seniorentheater St. Gallen die Komödie «Blueme chömed nie ällei» im katholischen Pfarreiheim. Der Auftritt war ein voller Erfolg, der Saal mit über 150 Personen gut besetzt, als «Club 60plus»-Präsident Thomas Bruppacher die Besucherinnen und Besucher auf humorvolle Art begrüsste. Es wurde herzhaft gelacht und mit den Hauptpersonen auf Partnersuche mitgefiebert.

Die Komödie in vier Akten behandelt den Alltag eines Seniorenpaares auf humoristische, aber dennoch tiefsinnige Art und Weise. Vorgängig des Theaters konnte Bruppacher vier Mitglieder zu runden Geburtstagen gratulieren: Maria Vattioni zum 90., Karl Bollhalder, Claire Risle und Annelies Müller zu 80. Geburtstag. Gleichzeitig wünschte er allen noch nachträglich gute Gesundheit und viele fröhliche Stunden im Kreise des Clubs 60plus.

Ein Stück aus dem Leben gegriffen

Beim Theater geht es um eine Grossmutter, deren Tochter ihr den Kontakt zum Enkel verwehren will, während ihr Ex-Mann den Kontakt zu ihr wieder sucht. Und mit der neuen Bekanntschaft will es auch nicht richtig klappen, denn das Schicksal bringt nicht nur Blumen. Zu einem ist da die Tochter, die Probleme macht, zum andern der Ex-Mann. Dann keimt auch noch die Hoffnung auf eine neue Partnerschaft auf. Die geschiedene Hanna bekommt Besuch eines Partnervermittlers, der versucht, eine neue Beziehung zu vermitteln. Dabei kommt es zu – zusammen mit ihren drei Freundinnen – intensiven Gesprächen über einen neuen Partner. Die eine Freundin meint: «Vör Liebi isch es zspot», eine andere «Liebe ist ein Risiko» und eine weitere meint: «Heirat verbindet». All diese Probleme werden über den Haufen geworfen, als der vermeintliche Partner von Hanna auf Besuch kommt, aber sie selbst nicht zu Hause ist. So kommt Adalbert, der auf Frauensuche ist, zu einem Gespräch mit Grethi, die sich näher kommen und einen neuerlichen Besuch abmachen. Dazwischen taucht auch Hannas Ex-Mann auf, gespielt von Hansruedi Käser, der versucht, mit ihr in Kontakt zu kommen. Er will von ihr 10000 Franken für ein mysteriöses Geschäft, dem Hanna nicht traut. Er wird aufdringlich, sodass Hanna ihm ein Couvert überreicht, das statt Geld nur Papierabschnitte beinhaltet. Dazu kommt noch ein Problem: Die Tochter will ihre Mutter Hanna ins Altersheim versetzen. Schlussendlich wird es aber dann doch anders gelöst: Aus der Werkstatt soll eine Wohnung entstehen, damit Hanna im Haus bleiben und ihre Tochter auch da wohnen kann. Dies wird sofort akzeptiert, während die leidgeprüfte Hanna auch noch ihrem Enkel zu einem Happy End verhilft. Aber auch Grethi findet in Adalbert ihre Liebe. Schlussendlich ist Hanna eben doch glücklich, nach dem Motto «Blueme chömed nie ällei».

Das Seniorentheater St. Gallen hatte es hervorragend verstanden, den Besuchern gemütliche und fröhliche Stunden im Kreis des Clubs 60plus zu verbringen, wofür sie viel Applaus ernten konnten. Mit der Bekanntgabe der nächsten Veranstaltungen und den besten Wünschen auf den Heimweg schloss Präsident Bruppacher die Veranstaltung.

Hinweis

Die nächsten Veranstaltungen: 6. Februar und 6. März: Jass- und Spielnachmittage im «Adler»; 20. Februar: Wanderung mit Fondueplausch; 13. Februar: «Georg Kegel Trio»; 13. März: Hauptversammlung; 20. März: «Besichtigung TV-Studio Leutschenbach».

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