HERISAU: Armut in der Schweiz – (un)sichtbar?

Armutsexperte Franz Schultheis erläutert kommenden Donnerstag, warum die Armut in der Schweiz skandalöser ist als in anderen Gesellschaften.

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Armut in der Schweiz ist oft noch ein Tabuthema. (Bild: Ennio Leanza)

Armut in der Schweiz ist oft noch ein Tabuthema. (Bild: Ennio Leanza)

Die 11. Ausgabe des Vernetzungsanlasses «Plattform» widmet sich dem Thema «Armut in der Schweiz». Wie entsteht Armut, wie und wo ist sie sichtbar (oder eben nicht) und wie kann ihr entgegengewirkt werden? Franz Schultheis, Professor an der Universität St. Gallen, wird gemäss einer Mitteilung veranschaulichen, dass Armut uns alle mehr betrifft, als wir zunächst denken. Auch die Berührungspunkte zu den Förderthemen der Organisatoren – Integration von Migrantinnen und Migranten, Chancengleichheit von Frau und Mann, Familien, Kinder wie auch Jugendliche – werde er sichtbar machen. Der Slam-Poet Renato Kaiser umrahmt das Referat und beleuchtet das Thema «Armut in der Schweiz» mit kritischen Worten.

Organisiert wird der Anlass vom Amt für Soziales, Abteilung Chancengleichheit. Es will jeweils Fachleute, Entscheidungsträgerinnen und -träger sowie Interessierte an aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen miteinander vernetzen. Die «Plattform» diskutiert Themen zur Chancengleichheit und Chancengerechtigkeit, setzt Impulse und ist Sensorium für Entwicklungen und Trends. (kk)

Hinweis

Die «Plattform» mit Referat, Slam-Poetry und Diskussion wird am Donnerstag, 15. März, im Alten Zeughaus Herisau stattfinden. Beginn ist um 17.30 Uhr. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Um Anmeldung via Onlineformular (ar.ch/chancengleichheit) wird gebeten.