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HERISAU: Adieu Jahrmarkt

«Mer hend Glück ghaa» – so und ähnlich beurteilen Schausteller und Marktfahrer den diesjährigen Jahrmarkt und Warenmarkt. Erste Bewerbungen für das nächste Jahr liegen bereits vor.
Werner Grüninger
Edith Hess, Marktverantwortliche, und Gemeinderätin Ursula Rütsche (Volkswirtschaft) wollen hoch hinaus. (Bild: Werner Grüninger)

Edith Hess, Marktverantwortliche, und Gemeinderätin Ursula Rütsche (Volkswirtschaft) wollen hoch hinaus. (Bild: Werner Grüninger)

Der Herisauer Jahrmarkt 2016 gehört seit Montagabend der Vergangenheit an. Wenn auch am Sonntag die Witterung einen Strich durch das Vergnügen machte, wies die Budenstadt einen guten Besuch auf und die Marktfahrer kamen am Sonntag und Montag auf ihre Rechnung. Benno Keel, Leiter der Abteilung Volkswirtschaft, meinte am Montagabend: Wer am Sonntag «nüd guet gschaffe het», machte etwas falsch. Keel ist seit fast einem Vierteljahrhundert für den Herisauer Jahrmarkt verantwortlich.

Niklaus Harder, Geschäftsführer von Auto-Scooter – er kommt seit über 30 Jahren nach Herisau – ist ebenfalls zufrieden. Chilbi und Jahrmarkt bezeichnet er aber aufgrund der unberechenbaren Witterungsverhältnisse als Risiko. Bei den Fahrgeschäften und Schiessbuden sind heuer über 50 Bewerbungen eingegangen, lediglich 19 Bahnen und Buden konnten berücksichtigt werden.

Nur dank Notstrom möglich

Marktfahrer wollten über 150 kommen: rund 30 musste Edith Hess, Verantwortliche für den Warenmarkt, einen Korb geben. Den zahlreichen Bewerbungen ist zu entnehmen, dass der Standort Herisau bei den Marktfahrern und Schaustellern äusserst beliebt ist. Der Strombedarf ist enorm, ohne den Einsatz von Notstrom hätten nicht alle Fahrgeschäfte verpflichtet werden können. Dazukamen dieses Jahr noch in letzter Minute Absagen wegen Datenkollision, was die Aufteilung der Bahnen erschwerte. Mit der mehrjährigen Erfahrung der beiden Verantwortlichen Benno Keel und Edith Hess war es möglich, einen Jahrmarkt für Jung und Alt zu präsentieren.

Nach der Marktzeit war gestern auf dem Ebnet Abbrechen und Aufräumen angesagt. Da aber praktisch keine der Bahnen nach St. Gallen gezügelt werden muss, kam keine Hektik auf. Und wie immer heisst es: Nach dem Jahrmarkt ist vor dem Jahrmarkt. Laut Benno Keel sind die ersten Bewerbungen bereits eingegangen, und bis Ende Jahr sollten die Verträge für das Jahr 2017 unterzeichnet sein. Dann müssen die Schausteller und Marktfahrer wie auch die Jahrmarktbesucher neun Monate warten, bis es auf dem Ebnet wieder heissen wird: «Ischtige zor nöchste Fahrt.»

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