Hereinspaziert in den neuen «Bären»

Gonten ist im Ausnahmezustand. Das Dorf präsentiert sich festlich beflaggt, und Verkehrskadetten weisen die Besucher zu den offiziellen Parkplätzen. Der Anlass: Das Restaurant und Hotel Bären in Gonten öffnet nach einem Totalumbau seine Türen für die Öffentlichkeit.

Karin Erni
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Gemäss dem neusten dendrologischen Gutachten ist der «Bären» Gonten über 400 Jahre alt. (Bilder: ker)

Gemäss dem neusten dendrologischen Gutachten ist der «Bären» Gonten über 400 Jahre alt. (Bilder: ker)

Gonten ist im Ausnahmezustand. Das Dorf präsentiert sich festlich beflaggt, und Verkehrskadetten weisen die Besucher zu den offiziellen Parkplätzen. Der Anlass: Das Restaurant und Hotel Bären in Gonten öffnet nach einem Totalumbau seine Türen für die Öffentlichkeit.

Drinnen preist Pfarrer Fritsche die Gastfreundschaft als biblisches Gebot und segnet die Gaststätte und ihre Besucher ausgiebig mit Weihwasser. Mit einem feierlichen «Rugguseli» leitet das Chrobeg-Chörli zum offiziellen Eröffnungsakt über. Gastgeber Raphaël Brunner trennt mit einer «Brädäx», der traditionellen Breitaxt der Zimmerleute, das goldene Band durch. Kaum geschehen, begaben sich die neugierigen Besucher auf den ausgeschilderten Rundgang durch die Räumlichkeiten. Zu sehen gibt es einiges. In der Küche kann der Brigade beim Kochen und Backen zugeschaut werden. Und es bleibt nicht beim Inhalieren der betörenden Düfte: Immer wieder gibt's ein leckeres Probiererli für die Zuschauer. In der edlen Gaststube spielen verschiedene Kapellen, so das Engel-Chörli und die Kapelle Weissbad zur Freude der Besucher.

Der untere Stock ist komplett neu. Die gemütliche Taverne soll der Bevölkerung buchstäblich einen niederschwelligen Zugang zum neuen Bären gewähren. Dieser will ein gehobener Landgasthof, aber kein Gourmettempel sein. Sein Prunkstück ist der alte Rundbogenkeller. Hier lagern neben edlen Weinen auch sieben verschiedene Sorten Appenzeller Whisky.

In der angrenzenden Smoker-Lounge brutzeln auf dem Feuer in der 200 Jahre alten Esse schon die ersten Fleischstücke für die Besucher.

Mit der «Brädäx», der traditionellen Breitaxt, durchtrennt Gastgeber Raphaël Brunner das Band.

Mit der «Brädäx», der traditionellen Breitaxt, durchtrennt Gastgeber Raphaël Brunner das Band.

So soll es hier künftig jeden Sonntag zu- und hergehen.

So soll es hier künftig jeden Sonntag zu- und hergehen.

Küchenchef Daniel Brunner.

Küchenchef Daniel Brunner.

Sommelière Eveline Räss.

Sommelière Eveline Räss.

Blick in die neue Taverne mit dem imposanten Kupfercheminée.

Blick in die neue Taverne mit dem imposanten Kupfercheminée.

Müde vom vielen Schauen.

Müde vom vielen Schauen.

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