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Herbstlager mit Mäusen und Zirkusaufführung

«Gsesch du öppis?» «Nei. Isch sunnäklar, imänä Abwasserrohr gseht mer nüt.» «Denn ischäs äbä nöd sunnäklar. I findä, das isch än Seich do.»
die Mäuse Des Herbstlagers der Jungschar Brunnadern
Die Kinder hatten viel Spass im Herbstlager der Jungschar Brunnadern. (Bild: PD)

Die Kinder hatten viel Spass im Herbstlager der Jungschar Brunnadern. (Bild: PD)

«Gsesch du öppis?» «Nei. Isch sunnäklar, imänä Abwasserrohr gseht mer nüt.» «Denn ischäs äbä nöd sunnäklar. I findä, das isch än Seich do.»

Ja, das war es wirklich. Überhaupt nicht lustig in diesem Abwasserrohr, und gerochen hat es nicht so gut. Aber wir waren auf der Suche nach den Kindern. Am besten beginnen wir aber von vorne.

In einem Transportkäfig wurden wir beide in ein Auto geladen, und dann fuhren wir bis zu einem Haus in Gais. Dort mussten wir warten und dann durften wir in ein grosses Terrarium. Schon bald kamen ganz viele Kinder in diesen Raum und ihnen wurde gesagt, dass wir die Hauptpersonen in diesem Lager seien.

Da wurde etwas von einem Zirkus erzählt und dass jedes Kind Kunststücke einüben darf. Und dann haben sie das erste Mal gesungen. Ui, war das laut, aber schön. Am Abend wurde eine Geschichte erzählt von Roby, die mit einem Zirkus unterwegs ist. Die Kinder hörten gespannt zu und wir auch. Plötzlich war Schluss und wir wurden auf den nächsten Abend vertröstet. So ging es jeden Abend. Zuerst ein Konzert von allen (bestimmt war das nur für uns) und dann die Geschichte.

Der Morgen war ein wenig anders. Verschlafene Kinder kamen in den Raum, das Singen war nicht so laut, und nachher hat ein Leiter etwas von einem Psalm 91 erzählt. Kurz darauf war es wieder ganz ruhig. Es wurde etwas von Kleingruppe gesagt; wir haben nicht verstanden, was das sein soll. Das andere schon, das Wort Frühstück. Mmmmmh, was wir alles gehört haben von diesem Essen: Omeletten, Pizza, Spaghetti und noch so vieles mehr und wir – immer Futterwürfel. An den Vormittagen hörten wir die Kinder häufig in der Nähe des Hauses, aber am Nachmittag war alles mäuschenstill, denn alle gingen in die Turnhalle zum Üben. Das musste ja etwas ganz Besonderes werden. An manchen Abenden kamen uns die Kinder ganz nahe. Wir wurden in die Hände genommen. So ganz wohl war uns schon nicht dabei und so wurden die Kinderhände häufig etwas nass. Wir vermuteten dann, dass das mit dem Zirkus doch noch recht schwierig ist, denn am Freitag brauchten sie den ganzen Tag dafür. Die Spannung unter den Kindern und Leitern wuchs. Das spürt ein kleines Mäuseherz schnell.

Am nächsten Tag hörten wir etwas von packen und alles vor das Haus bringen. Nicht viel später und es war still. Das geht doch nicht, wir sind die Hauptpersonen und uns lassen sie zurück! So machten wir uns auf die Suche nach den Kindern. Über das Abwasserrohr und andere Stationen kamen wir den Kindern immer näher. Ui, was war das? Wir sind in einer Mausefalle vom Abwart gefangen. Der sieht böse aus. Er stellt uns mit der Falle auf einen Tisch. Wo sind wir jetzt gelandet? Es ist so hell und unten hat es viele Menschen. Dann kommen zwei in Arbeitskleidern auf uns zu, als sie uns sehen, schreien sie und rennen weg. Unser Herz rast. Der Abwart will uns am Abend mitnehmen, und dann…

Plötzlich hören wir Kinder, die näherkommen und dann schreien sie, aber aus Freude. Sie haben uns wieder. Ganz schnell nehmen sie uns mit und unser Leben ist gerettet. Sie stellten uns kurz auf einen Tisch und alle Kinder gingen in einer Reihe nochmals auf die Bühne, so hiess der Ort, an dem wir waren, und verbeugten sich. Ganz fest haben die vielen Leute applaudiert, und nachher haben die Kinder noch ein Lied gesungen. Bestimmt nur für uns, das war ja im Lager auch so.

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