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Herisau: Wohnbaugenossenschaft Hemetli stösst Häuser ab

Die Wohnbaugenossenschaft Hemetli blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Veränderungen gibt es in der Verwaltung. Auch befindet die Generalversammlung über einen seltenen Antrag.
Alessia Pagani
Die Liegenschaft Wilenhalde 1 und das Nachbargebäude Wilenhalde 3 werden verkauft. (Bild: Alessia Pagani)

Die Liegenschaft Wilenhalde 1 und das Nachbargebäude Wilenhalde 3 werden verkauft. (Bild: Alessia Pagani)

«Werte kann man nur durch Veränderung bewahren.» Mit diesen Worten begrüsste Fredi Züst rund 220 Mitglieder der Wohnbaugenossenschaft Hemetli an der Generalversammlung. Veränderungen hat das «Hemetli» in der Vergangenheit einige durchlaufen und wird dies auch weiter tun. So galt es, am Mittwochabend im Casino Abschied zu nehmen von den zwei langjährigen Verwaltungsmitgliedern Hans Egli und Armin Büchler. Neu gewählt wurde an deren Stelle der Immobilienbewirtschafter Hansueli Lüthi aus Waldstatt. Züst:

«Es ist uns leider nicht gelungen, unser Ziel, die Verjüngung der Verwaltung umzusetzen.»

Die im vergangenen Jahr beschlossene Neuorganisation der Verwaltung – sie verkleinert sich von sechs auf fünf Personen – und die gleichzeitige Aufstockung der Geschäftsstelle um eine Person solle dazu beitragen, dass künftig auch vermehrt Junge sowie Frauen den Weg in die «Hemetli»-Verwaltung anstreben. «Diese Neuorganisation der Verwaltung mit der Trennung von strategischer und operativer Ebene ist ein wichtiger Schritt und wird die zeitliche Belastung für die Mitglieder verringern.»

Mitgliederzahl steigt erneut

Fredi Züst konnte den Anwesenden wiederum einen positiven Jahresabschluss präsentieren. So hat das «Hemetli» 2018 einen Jahresgewinn von rund 230000 Franken erwirtschaftet. Das Genossenschaftskapital betrug Ende Jahr rund 15 Millionen Franken, was einer Steigerung um rund 1,1 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Darlehenskapital beträgt 4,97 Millionen Franken. Die Anzahl Mitglieder stieg 2018 um 25 auf insgesamt 1131. Und es gab noch mehr erfreuliche News: «Die Zinslandschaft hat sich nicht verändert, wir sehen daher keinen Grund, den Zinssatz unter 1,5 Prozent zu senken», so Fredi Züst. Der im Vergleich zu anderen Wohnbaugenossenschaften hohe Zinssatz sei auch ein Zeichen der Wertschätzung für das Vertrauen während jener Zeiten, als Banken noch höhere Zinsen zahlten. Züst informierte an diesem Abend ebenfalls über den geplanten Verkauf zweier Liegenschaften in der Wilenhalde für zwei Millionen Franken.

«Anträge für Verkäufe sind bei uns sehr selten.»

Letztmals sei dies im Jahr 2013 der Fall gewesen, so Züst. «Wir machen dies nur, wenn eine Sanierung nicht mehr verhältnismässig ist und ein Wohnungsangebot besteht.» Die Anwesenden stimmten dem Antrag mehrheitlich zu. An den Verkauf war die Bedingung geknüpft, dass die Mitverhältnisse übernommen und nur bei dringend notwendigen Umbauprojekten Sanierungen vorgenommen werden.

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