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HEMBERG: Nach 1974 ist es wieder nötig

Die Teilnehmenden der Kirchgemeindeversammlung der Kirchgemeinde Oberer Necker sagen Ja zur Sanierung der Kirchenfassade in Hemberg und sprechen 450000 Franken.
Monika Rösinger
Die Fassade der evangelischen Kirche von Hemberg hat eine Sanierung nötig. (Bild: Urs Jaudas)

Die Fassade der evangelischen Kirche von Hemberg hat eine Sanierung nötig. (Bild: Urs Jaudas)

Nach dem Gottesdienst, welcher durch den Landfrauenchor Brunnadern begleichtet wurde, eröffnete der Präsident der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Oberer Necker, Gerhard Friedrich, die Kirchgemeindeversammlung. Einleitend stellte er fest, dass eine Kirchgemeinde sich immer im Aufbau und gemeinsamen Wachsen befinde und der Wandel im Zeichen des Evangeliums stehe. Alle Mitglieder seien eingeladen, mitzugehen. Auch heute habe die Kirche ihren Platz in der Gesellschaft, was unter anderem auch der schulische Lehrplan 21 zeige. Kassierin Daniela Brunner präsentierte die Jahresrechnung, welche mit dem Ertrag von 45796 Franken abschliesst. Dabei wies sie darauf hin, dass eine Kirchgemeinde im Finanzausgleich A weder Verlust noch Gewinn erzielen darf. Jahresrechnung und Budget wurden einstimmig angenommen, die Arbeit der Kassierin mit Applaus verdankt.

Die Aussenhülle der Kirche Hemberg wurde 1974 letztmals teilweise erneuert. Seit einem Jahr wurden Schäden am Verputz festgestellt und Mitte Oktober wurde der ganze Verputz auf Hohlstellen überprüft. Eine absturzgefährdete Stelle wurde gesichert. Alle Schäden wurden dokumentiert und labortechnisch analysiert. Die bestehenden Verputze und Anstriche stammen aus verschiedenen Epochen. Die meisten sind erst später, nach dem Erbauungsjahr 1779 angebracht worden.

Kostenrahmen von 450000 Franken

Mit Detailaufnahmen der Kirche erläuterte der Präsident das Vorhaben und erklärte das weitere Vorgehen. In Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro und dem Denkmalschutz sollen die Fassaden sowie das Dach des Turmes saniert werden. Der Kostenrahmen beläuft sich auf 450000 Franken. Die Massnahmen zur Erhaltung historischer Kirchenbauten werden über den kantonalkirchlichen Finanzausgleich getragen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Einigkeit herrschte auch bei den übrigen Geschäften. Gerhard Friedrich verdankte die Arbeit der Mitglieder der Vorsteherschaft. Dabei bedankte er sich besonders bei den ausscheidenden Annemarie Baumann, Ressort Religionsunterricht und Hanni Raschle, Vertreterin in der Synode. Dann begrüsste er die Neumitwirkenden, Ramona Frei in der Kirchenvorsteherschaft und Pfarrer Maik Becker als Vertreter in der Synode. Bei den Wahlen der Gesamterneuerung 2018 bis 2022 durften alle Mitglieder viel Applaus entgegennehmen. Der Präsident, alle Mitglieder der Kirchenvorsteherschaft und die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission wurden einstimmig und mit grossem Applaus wieder gewählt. Die Allgemeine Umfrage wurde durch Gemeindemitglieder für Einladungen zu verschiedenen Anlässen genutzt.

Nach einem Dank an alle Anwesenden sowie einem besinnlichen Text, zusammen mit Pfarrerin Barbara Damaschke vorgetragen, schloss der Präsident die Versammlung und lud zum Apéro.

Monika Rösinger

redaktion@toggenburgmedien.ch

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