Heizzentrale Hemberg

Die Planungsgruppe definierte in der Vorprojektphase eine Heizzentrale mit einer Wärmeleistung von 1100 Kilowatt im Endausbau. Den Jahresbedarf an Holz schätzt sie auf 970 Kubikmeter. Der geplante Holzschnitzelsilo hat ein Volumen von 210 Kubikmetern.

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Die Planungsgruppe definierte in der Vorprojektphase eine Heizzentrale mit einer Wärmeleistung von 1100 Kilowatt im Endausbau. Den Jahresbedarf an Holz schätzt sie auf 970 Kubikmeter. Der geplante Holzschnitzelsilo hat ein Volumen von 210 Kubikmetern. Mit der erzeugten Wärme könnten im Jahr rund 1320 Fässer Heizöl gespart werden; somit würden 560 Tonnen CO2 wegfallen. Der Wärmeverbund würde 1780 Meter Fernleitungen umfassen. Das Wasser im Fernleitungsvorlauf hätte eine Temperatur von 70 bis 85 Grad. Die Gesamtkosten der Anlage beträgt zwei Millionen Franken. In einem Kostenvergleich zwischen einem Anschluss an den Wärmeverbund und dem Ersatz einer Ölheizung rechneten die Initianten die Kosteneinsparungen vor. Der Anschluss an den Wärmeverbund wäre zwar knapp 5000 Franken teurer, die jährlichen Kosten würden jedoch um rund 600 Franken günstiger ausfallen als bei einer Ölheizung. Wichtige Faktoren, die für einen Anschluss an den Wärmeverbund sprechen, sind auch die doppelte Lebensdauer der Anlage und der gesparte Platz. (kru)

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