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Heisse Töpfe auf grünen Wiesen

Baden, essen, die Aussicht geniessen, ausruhen: Hot Pots – Holzzuber, gefüllt mit warmem, mit Holzöfen beheiztem Wasser – ermöglichen ein Badeerlebnis der besonderen Art. In Wald, Schwellbrunn, Urnäsch und Hundwil stehen die Zuber, die sich grosser Beliebtheit erfreuen.
Ruth Frischknecht
Der Hot Pot von Heidi und Sigi Broger. Hoch oben über dem Tal bietet sich eine atemberaubende Aussicht auf den Alpstein und die sanften Appenzeller Hügel. (Bilder: Ruth Frischknecht)

Der Hot Pot von Heidi und Sigi Broger. Hoch oben über dem Tal bietet sich eine atemberaubende Aussicht auf den Alpstein und die sanften Appenzeller Hügel. (Bilder: Ruth Frischknecht)

APPENZELLERLAND. Eine enge Strasse schlängelt sich steil von der Zürchersmühle Richtung Hundwiler Höhi. Am Ende der Strasse, kurz bevor das Alpgebiet beginnt und die Landwirtschaftszone endet, steht der Hof von Heidi und Sigi Broger. Vorbei an Haus und Hof, Teich und Garten. Hinauf zum Hot Pot und dem gemütlich eingerichteten Zirkuswagen mit langer Tafel. Das Auge weiss kaum, wohin zu blicken. Das Alpsteinmassiv türmt sich hinter Kronberg und Petersalp auf. Wer es schafft, den Kopf zu drehen, kann seinen Blick über die sanfte Hügellandschaft schweifen lassen. In unmittelbarer Nähe sind idyllisch gelegene Bauernhöfe zu entdecken. Bei Heidi Broger kann man dieses Panorama badend aus dem Hot Pot heraus bestaunen. Im Holzzuber sei stets frisches Quellwasser, das mit einem Holzofen auf angenehme Temperaturen aufgeheizt wird. Schon am Mittag beginnen die Inhaber mit dem Füllen des Zubers und dem Heizen des Ofens.

Entstanden ist die Idee bei Brogers eher zufällig: «Bei der hofeigenen Metzgete haben wir einen Hot Pot dazugemietet. Die Gäste waren so begeistert davon, dass wir beschlossen, ihn weiterhin anzubieten», sagt Heidi Broger. Das Angebot kommt an: An den Wochenenden sei der Hot Pot eigentlich immer besetzt. Vor der traumhaften Kulisse gab es schon mehrere Heiratsanträge. Die Appenzeller Hot Pots sind beliebt bei Polterabenden, Geburtstagsfesten oder bei Gruppen, die einen gemütlichen Abend verbringen wollen. Die Hauptsaison unterscheidet sich von Standort zu Standort: Der Winter wird in Wald und Schwellbrunn bevorzugt, auf der Alp Fischegg ist es die Alpzeit und bei Brogers während des ganzen Jahres. Im Zirkuswagen, neben dem Hot Pot, können sich die Gäste bei einheimischen Fondue verköstigen. Von Zeit zu Zeit grasen die Kühe, die die Milch für den Käse liefern, auf den Weiden nebenan. Sowieso ist das Angebot aller Appenzeller Hot-Pot-Betreiber regional. Währschaftes wird aufgetischt, meist Fondue oder Raclette.

Adressen: www.appenzellerland.ch

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