Heimniederlage für Bären

VOLLEYBALL. Nach dem Auswärtssieg verlieren die Appenzeller Bären gegen den VBC Voléro Zürich mit 0:3. Die Ostschweizer haben es verpasst, sich vorzeitig in der Finalrunde zu plazieren.

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Alle drei Sätze gingen für die Appenzeller Bären verloren. Das nächste Spiel gegen Andwil im neuen Jahr wird wegweisend sein. (Bild: pd)

Alle drei Sätze gingen für die Appenzeller Bären verloren. Das nächste Spiel gegen Andwil im neuen Jahr wird wegweisend sein. (Bild: pd)

Nach einem hart umkämpften 3:2-Auswärtssieg gegen die Zürcher war den Innerrhoder Spielern um Coach Thomas Migge klar, dass der Gegner auf keinen Fall unterschätzt werden durfte. Im ersten Satz starteten die Bären mit Philipp Rageth auf der Passeur- Position und Marco Zehnder wechselte auf die Aussenposition, wodurch Ivan Kuster in der Mitte für neue Impulse sorgen sollte.

1. Satz knapp verloren

Appenzell geriet bereits zu Beginn der Partie unter Druck. Die Gäste servierten mit viel Risiko, welches sich mit der Zeit auch auszahlte. Oft konnte nur noch über die Aussenposition gespielt werden, wo sich bereits ein gegnerischer Doppelblock formierte. Voléro zog bis 19:14 davon, die Gastgeber rafften sich aber nochmals auf und kämpften sich bis 24:23 heran, bevor Sturzenegger für die Zürcher den entscheidenden Punkt mit einem hohen Block-out-Schlag verwertete.

Böse Flaute im 2. Satz

Mitte des zweiten Satzes hatten die Bären mit einer in dieser Saison seltenen Punkteflaute zu kämpfen. Nichts funktionierte mehr, Coach Thomas Migge sah sich zu zahlreichen Spielerwechseln gezwungen, die aber auch nicht den erwünschten Aufschwung brachten. Zu offensichtlich und statisch war das Spiel der Appenzeller, kein Ball wurde über die Mitte-Position gespielt und der Gegner hatte kaum Mühe, das Spiel der Innerrhoder zu lesen. So ging der 2. Satz mit 25:11 an die Zürcher.

Trotz neuen Elans kein Gewinn

Zum Glück folgte im dritten Satz eine Reaktion: die Appenzeller Bären verwalteten einen Zweipunktevorsprung bis zum 17:15. Doch die Zürcher hatten keine Lust auf «Weihnachtsgeschenke». Mit viel Kampfgeist und auch ein wenig Glück im Abschluss erkämpften sie sich erneut die Führung und auch den Satz- und Matchgewinn mit 25:22 im 3. Satz.

Die in der Tabelle an dritter Stelle liegenden Ostschweizer verpassten die Chance, sich vorzeitig in der Finalrunde zu plazieren. Das nächste Spiel gegen Andwil im neuen Jahr wird wegweisend sein für die Qualifikation der besten vier Teams der NLB-Ostgruppe. (tm)

Appenzeller Bären – VBC Voléro Zürich 0:3 (23:25, 11:25, 21:25) Appenzell: Messmer S., Messmer M., Bochsler M., Bochsler O., Zehnder, Lutz, Rageth, Schläpfer, Brühwiler, Kuster.

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