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Heimisches Schaffen für Ort des Gedenkens

Gestern Nachmittag ist die neue Urnenwand auf dem Friedhof feierlich geweiht worden. Die Ruhestätte entspricht dem Bedürfnis der Bevölkerung.
Mea Mc Ghee
Pastoralassistentin Juliane Schulz und Pfarrer Markus Grieder segnen die neue Urnenwand auf dem Friedhof Urnäsch ein. (Bild: MC)

Pastoralassistentin Juliane Schulz und Pfarrer Markus Grieder segnen die neue Urnenwand auf dem Friedhof Urnäsch ein. (Bild: MC)

Die Herbstblätter sinken auf das Kies, die Sonne spiegelt sich im Kupfer, es duftet nach Holz – ein Platz der Stille und des Gedenkens: Im hinteren Teil des Friedhofs Urnäsch ist gestern Nachmittag die neue Urnenwand im Beisein von rund 30 Gästen geweiht worden.

Die Wand aus beständigem und wetterfestem Eichenholz beherbergt vierzig Urnennischen. Dazu bietet der mit Büschen und Blumenbeeten eingefasste Platz bei Bedarf Raum für eine weitere Urnenwand. Vier Bänke aus massiven Holzbalken laden zum Innehalten.

Der Wunsch nach einer Urnenwand sei aus der Bevölkerung an die Friedhofskommission herangetragen worden, sagte Gemeinderat Chläus Hörler. Es freue ihn, dass die Urnenwand durch Mitarbeitende des Forst- und Bauamtes realisiert worden sei. Um der Holztradition der Gemeinde Rechnung zu tragen, habe man für die Materialisierung Holz gewählt. Da Eichen in Urnäsch rar sind, musste das Forstamt das Holz zukaufen. Nach dem Modell von Christian Frick, Mitarbeiter des Forstamtes, wurde die Wand erstellt. René Lebrument steuerte die Idee der magnetischen Gedenktafeln für die Urnennischen bei. Der Schwellbrunner Walter Zellweger gestaltete den Platz.

Ökumenische Feier für Gedenkstätte

In einer ökumenischen Feier segneten Pastoralassistentin Juliane Schulz und Pfarrer Markus Grieder die Urnenwand ein. «Es ist ein Ort des Gedenkens und der Erinnerungen», sagte Grieder, der als Lesung den Anfang der Bergpredigt gewählt hatte. Nach der Segnung und nach Fürbitten wurde die Ruhestätte auf dem Friedhof Urnäsch der Bevölkerung übergeben.

Urnäschs Gemeindepräsident Peter Kürsteiner dankte allen, die zur Realisation der Urnenwand beigetragen haben und lud die Gäste anschliessend zum Apéro.

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