Heimat ist etwas Besonderes

Diese Auswahl der Stücke von Liszt, die deutlich von der Schweizer Volksmusik inspiriert sind, der Titel des Programms, das Stück «Le mal du pays» – dies alles lässt darauf schliessen, dass Heimat für Sie eine besondere Bedeutung hat?

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Steffi Rutz Musikstudentin aus Nesslau

Steffi Rutz Musikstudentin aus Nesslau

Diese Auswahl der Stücke von Liszt, die deutlich von der Schweizer Volksmusik inspiriert sind, der Titel des Programms, das Stück «Le mal du pays» – dies alles lässt darauf schliessen, dass Heimat für Sie eine besondere Bedeutung hat?

Das stimmt. Der Titel diente zwar auch dazu, die Menschen «gluschtig» auf das Konzert zu machen. Aber Heimat ist immer etwas Besonderes, denke ich. Da fühlt man sich wohl, es ist etwas Bekanntes, wohin man immer wieder zurückkehrt. Das ist wichtig für mich. Ausserdem habe ich Freude an unserer Tradition.

Ist dies auch der Grund für die Stilmischung aus Klassik und Volksmusik?

Ja. Denn diese Mischung ist eine modern interpretierte Art der Tradition. Und diese lockt genauso die Menschen an, die gerne Klassik hören, wie auch die, die Volksmusik mögen. Aus diesem Grund habe ich auch «Au lac de Wallenstadt» mit in das Programm genommen, da es ein überaus beliebter Ohrwurm ist mit seiner natürlich leichten Melodie. Die grosse Herausforderung für mich ist dabei, möglichst authentisch zu spielen und dabei das rüber zu bringen, was der Komponist oder was ich ausdrücken möchte.

Und was wäre dann die Botschaft des Programms in einem Satz zusammengefasst?

Meine Botschaft ist, die Vorurteile gegenüber der Volksmusik auf der einen Seite, und der klassischen Musik auf der anderen Seite zu reduzieren. (nry)

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