Heidi Lutz in Vorstand gewählt

An der Versammlung der evangelisch-reformierten Kirche in Schwellbrunn wurde Heidi Lutz als Nachfolgerin des zurückgetretenen Jakob Schoch gewählt.

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SCHWELLBRUNN. Kirchgemeindepräsident Marcel Steiner konnte auf ein ruhiges Schwellbrunner Kirchenjahr zurückblicken. So gaben die ordentlichen Geschäfte zu keinen Diskussionen Anlass: Die Rechnung 2015 schliesst mit einem Einnahmenüberschuss von 18 400 Franken ab, das Budget 2016 mit einem Vorschlag von 2310. Beide Geschäfte wurden von den 30 Stimmberechtigten einstimmig gutgeheissen. Jakob Schoch, Buebenstig, hat nach zwölf Jahren Zugehörigkeit seinen Rücktritt aus der Kirchenvorsteherschaft eingereicht. Marcel Steiner würdigte die Arbeit und das Wirken Schochs, der das Ressort Liegenschaften betreute. Als Nachfolgerin konnte die 33jährige Heidi Lutz-Bretscher, Sonnhalde, gewählt werden. Sie wird das Ressort Religionsunterricht übernehmen, während das Ressort Liegenschaften zu Marcel Steiner wechselt.

Neuerungen sorgfältig prüfen

In seinen Eröffnungsworten zur Kirchgemeindeversammlung machte sich Marcel Steiner Gedanken zur Zukunft der Kirchen im allgemeinen und zur Zukunft der Kirchgemeinde Schwellbrunn im besonderen. Er stellte fest, dass das Engagement auch in Schwellbrunn abnehme. Er erinnerte daran, dass es auch in Schwellbrunn eine Zeit gegeben habe, in der es nicht gelungen sei, alle Sitze zu besetzen. Er verwies auf den sich in den nächsten Jahren im Appenzellerland abzeichnenden Pfarrermangel und skizzierte die drei Fusionsmodelle, die der Kirchenrat zu Bewältigung der künftigen Probleme vorgeschlagen hat. Dabei vertrat er die Meinung, dass sich Schwellbrunn bei den bevorstehenden Strukturreformen Neuerungen nicht verschliessen dürfe. Diese Neuerungen müssten allerdings sorgfältig geprüft werden. (mst)

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