HEIDEN: Vorprojekt für Sporthalle Gerbe liegt vor

Im Herbst dieses Jahres werden die Stimmberechtigten von Heiden über den Bau der neuen Sporthalle Gerbe entscheiden. Nachdem das Referendum gegen den vom Gemeinderat bewilligten Kredit für ein Vorprojekt nicht ergriffen wurde, hat ein Team von Fachplanern die Grundlagen für die Detailprojektierung der Sporthalle Gerbe erarbeitet.

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Die sanierungsbedürftige Gerbeturnhalle soll durch eine zeitgemässe Dreifachsporthalle ersetzt werden. (Bild: pd)

Die sanierungsbedürftige Gerbeturnhalle soll durch eine zeitgemässe Dreifachsporthalle ersetzt werden. (Bild: pd)

Das Vorprojekt, welches von Aschwanden Schürer Architekten AG in enger Zusammenarbeit mit Fachplanern ausgearbeitet wurde, sieht gemäss den gemeinderätlichen Vorgaben den Bau einer unterteilbaren Dreifachhalle vor. „Dieses jetzt vorliegende Vorprojekt bildet die Grundlage für die Abstimmung über den Projektierungs- und Baukredit am 23. September“, sagt die zuständige Heidler Gemeinderätin Susann Metzger. Im Untergeschoss der neuen Sporthalle Gerbe gruppieren sich um den bestehenden Schutzraum herum die verschiedenen Nebenräume wie Garderoben, Duschen und WC. Der Hauptzugang zur Sporthalle erfolgt über das neu gestaltete Eingangsfoyer des Schulhauses, die Garderoben im Untergeschoss sind zudem vom bestehenden Sportplatz her direkt zugänglich.

Sofern die Stimmberechtigten im kommenden September dem vom Gemeinderat beantragten Projektierungs- und Baukredit zustimmen, wird anschliessend gemäss einer Medienmitteilug in einem Planerwahlverfahren jenes Architekturbüro ausgewählt, welches – basierend auf dem Vorprojekt – das Detailprojekt für die neue Sporthalle Gerbe ausarbeiten und auch die Realisierung begleiten wird. „Wir erwarten, dass nach der Vergabe des Architekturauftrags der Baubeginn nach etwa zwölf Monaten erfolgen könnte“, zeigt sich Susann Metzger optimistisch.

Wie aus der Mittelung weiter hervorgeht, ist der Gemeinderat Heiden überzeugt, dass die jetzt gewählte Vorgehensweise mit Vorprojekt und anschliessendem Planerwahlverfahren ein erfolgsversprechender Weg ist, dass Bedürfnis nach mehr Sportraum in der Gemeinde nachhaltig zu lösen.

Der zweite Anlauf für den Bau der Sporthalle Gerbe wurde nötig, nachdem ein entsprechender Projektierungskredit von 1,1 Millionen Franken mit geschätzten Projektkosten von
17 Millionen Franken im November 2015 mit 52 Prozent Nein-Stimmen an der Urne abgelehnt worden war. (gk)