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HEIDEN: Visionen im Henry-Dunant-Museum

Gestern ist die Sonderausstellung «Visionen. Henry Dunant. Und wir?» eröffnet worden. Diese wird begleitet von diversen Vorträgen und Events. Die Ausstellung dauert bis im Frühjahr 2019.

Sind Visionen noch Gegenstand unserer Gesellschaft? Diese Fragen werden in einer neuen Sonderausstellung im Henry-Dunant-Museum in Ton, Bild und Text gezeigt. Die Ausstellung trägt den Namen «Visionen. Henry Dunant. Und wir?» und ist gestern mit einer Vernissage eröffnet worden.

Henry Dunant hatte Visionen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. 1862 forderte er in «Un Souvenir de Solférino» Verträge zur Sicherstellung von Neutralität und zum Schutz von Kriegsverwundeten, Helfenden und Institutionen. Die Idee des Roten Kreuzes fand ihren Anfang. Sie ist wohl die bekannteste Vision von Henry Dunant. Mit dem Appell von gleichem Lohn für gleiche Arbeit beanstandete Dunant die Stellung der Frau in der Gesellschaft. 1893 arbeitete er an der Durchführung eines Frauenkongresses in Zürich zur Gründung einer «Universalen Konföderation der Frauen zum Schutz der Familie und zur Besserstellung der Frau». Der Kongress kam nie zustande. Das internationale Schiedsgericht, Menschenrechte und die Universalbibliothek sind weitere Visionen des Trägers des ersten Friedensnobelpreises.

Einige Jahre vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges prophezeite Dunant im Briefwechsel mit der österreichischen Pazifistin Bertha von Suttner neue düstere Methoden der Kriegsführung. Einige seiner Visionen wurden Realität, andere blieben Utopie. Die Sonderausstellung «Visionen. Henry Dunant. Und wir?» zeigt in Text, Ton und Bild Visionen von Henry Dunant und stellt die Frage, ob die Menschen heute noch Visionen brauchen. Sie wird bis 14. April 2019 während den Öffnungszeiten des Museums oder für Gruppen und Schulklassen auch auf Voranmeldung gezeigt.

Im Rahmen der Sonderausstellung wurde überdies ein Separatdruck «Henry Dunant und seine Visionen» von Heidi Eisenhut, Kantonsbibliothekarin, und Andreas Ennulat, Pfarrer der Evangelischen Kirchgemeinde Wolfhalden sowie Vizepräsident des Vereins Henry-Dunant-Museum, herausgegeben. Die Publikation ist im Museumsshop erhältlich. Die Sonderausstellung wird begleitet von sieben Vorträgen und Events – sei es im Rahmen des Nationalen Zukunftstages am 9. November oder des internationalen Menschenrechtstages am 10. Dezember dieses Jahres. (pd)

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