Heiden
Vielseitiges Angebot trotz weniger Anbieter: Der Bauernmarkt in Heiden startet am Samstag in die 26. Saison

Nach dem 25-Jahr-Jubiläum des vergangenen Jahres, soll der Bauernmarkt in Heiden auch dieses Jahr wieder zum Begegnungsort zwischen verkaufenden Bauernfamilien und Käuferschaft werden.

Lilli Schreiber
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Von Juni bis November findet jeden Samstagmorgen, auf dem Kirchplatz in Heiden, der alljährliche Bauernmarkt statt.

Von Juni bis November findet jeden Samstagmorgen, auf dem Kirchplatz in Heiden, der alljährliche Bauernmarkt statt.

Bild: PD

Am kommenden Samstag geht der alljährliche Bauernmarkt in Heiden in die 26. Runde. Auch dieses Jahr bieten Bäuerinnen und Bauern aus der Umgebung, an vier Ständen auf dem Kirchplatz in Heiden, ihre frischen und selbst erzeugten regionalen Produkte an. Auch in diesem Jahr werden die Stände coronabedingt etwas weiter auseinanderstehen.

Der Bauernmarkt findet jeweils von Ende Juni bis Mitte November, Samstags von 8.30 bis 12.00 Uhr auf dem Kirchplatz in Heiden statt. Trotz der wenigen Anbieter verspricht der Bauernmarkt auch in diesem Jahr ein vielseitiges Angebot, das sich von Biogemüse und Biofrüchten, Brot, Backwaren und Konfitüre über Trockenfleisch und Alpenkäse bis hin zu Strickartikeln, Bioblumen und noch vielem mehr erstreckt.

Seit 25 Jahren dabei

Gaby Federer aus Walzenhausen steckt inmitten der Vorbereitungen auf den 26. Heidler Bauernmarkt. Es ist bereits ihre 25. Saison. Federer bietet an ihrem Stand vorwiegend Blumensträusse, Gestecke und einzelne Blumen, aus ihrem eigenen Bioblumengarten an. Um ihr Angebot zu erweitern, verkauft die Bäuerin auch etwas Gemüse, Obst und Beeren, Kräuter sowie Süssmost, der auf dem Hof der Familie gepresst und pasteurisiert wird. Alles saisonal und aus eigener Produktion. Federer sagt:

«Für meine Gestecke hole ich fast alles aus meinem Biogarten. Was ich dort an Material nicht finden kann, sammle ich direkt in der Natur.»
Gaby Federer in ihrem Bioblumengarten auf dem Hof der Familie in Walzenhausen.

Gaby Federer in ihrem Bioblumengarten auf dem Hof der Familie in Walzenhausen.

Bild: PD

Nebst Blumen und Kräutern hält Familie Federer auf ihrem Hof auch einige Nutztiere, so etwa neun Mutterkühe, Schafe, Hühner, Enten und zwei Esel. Die Fleischerzeugnisse werden direkt ab Hof verkauft. Den Bäuerinnen und Bauern ist es wichtig, das Verkaufssortiment auf dem Bauernmarkt in Heiden möglichst vielseitig zu halten. Federer sagt:

«Wir wollen trotz unserer wenigen Stände möglichst viel Verschiedenes zum Verkauf anbieten.»

Die Arbeit lohnt sich

Wie in den Jahren zuvor, freut sich Gaby Federer sehr auf den Beginn der Bauernmarktzeit. Auch wenn ihr das Auslesen und Zusammenstellen der einzelnen Gestecke grosse Freude bereite, erwähnt sie auch die viele Arbeit, die mit der Pflege und Instandhaltung des Gartens verbunden ist.

Die Arbeit für den Bauernmarkt wird aber spätestens dann entlohnt, wenn die ersten Stammgäste auf dem Markt erscheinen, um mit Federer einen Schwatz zu halten. Über die Jahre seien so viele Freundschaften entstanden, berichtet die Blumenverkäuferin. Der Bauernmarkt in Heiden sei schon immer ein Ort der Begegnung gewesen. Deshalb gebe es seit vielen Jahren auch ein Marktkafi, das von der Kirchgemeinde organisiert wird und an dem ganz unterschiedliche Menschen zusammenfinden.

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