HEIDEN: Tambouren und Korps suchen Mitglieder

Die Hauptversammlung der Jugendmusik war geprägt von personellen Verände­rungen. Auch die Nachwuchsförderung wurde zum wichtigen Thema des Abends.

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Um 20 Uhr eröffnete Präsident Reto Bischofberger die 51. Hauptversammlung der Jugendmusik Heiden (JMH) im Saal des Hotels Linde. Nach der musikalischen Eröffnung durch die Stegreifgruppe der JMH begann die Abhandlung der Traktandenliste.Für Gaby Frei, welche zwölf Jahre das Kassiersamt ausübte, konnte Rita Rüegg aus Trogen gewonnen werden. Als neuer Beisitzer wurde Bernhard Blatter aus Oberegg gewählt, er ersetzt Kirsi Iten, welche nach vier Jahren im Vorstand ihren Rücktritt erklärt hat. Um den Vorstand in seiner Arbeit etwas zu entlasten, übernimmt Friedrich Lampart aus Heiden einen zusätzlichen Posten als Beisitzer im Vorstand. Damit ist die Vereinsleitung der JMH wieder komplett und sogar ergänzt.

Mit ihrer langjährigen und reibungslosen Arbeit als Kassierin war Gaby Frei eine grosse Stütze im Vorstand der JMH. Ihr grosser Einsatz an den Vereinsanlässen wie Lager, Abendunterhaltungen, Musikreisen, Wettbewerben und Adventskonzerten war immer von unschätzbarem Wert. Für dieses Engagement ernannte sie die HV einstimmig und mit grossem Applaus zum Ehrenmitglied. Wie die meisten Vereine hat auch die JMH seit einigen Jahren mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen. Obwohl diese weniger stark zurückgehen wie die Schülerzahlen in Heiden, hat sich der Vorstand verstärkte Nachwuchswerbung auf die Fahne geschrieben. In Zusammenarbeit mit der Schule Heiden und der Militärmusik findet deshalb Ende März ein Workshop statt. Auch die Instrumentenvorstellung der JMH wird am 1. April wie gewöhnlich stattfinden. Vor allem die mittlerweile kleine Tambourengruppe würde sich über Verstärkung freuen.

Mit dem 50-Jahr-Jubiläum mit Neuuniformierung, der Teilnahme am Eidgenössischen Musikfest in Montreux, dem Musiklager in Davos und den Abendunterhaltungen hatte das ver­gangene Vereinsjahr gleich mehrere Höhepunkte zu bieten. Auch das kommende Jahr hat mit dem Weltjugendmusikfestival in Zürich wieder einen Grossanlass zu bieten. Zudem hat die HV dem Vorstand die Kompetenz erteilt, selbstständig zu entscheiden, ob sich die JMH um die Durchführung des Appenzeller Kantonalmusikfestes im Jahr 2020 bewerben soll oder nicht. Momentan sind bis zum Sommer entsprechende Abklärungen im Gang. Für eine mögliche Abgabe der alten Uniform nach Belarus werden ebenfalls noch Abklärungen vorgenommen. Somit könnten auch künftig spannende Anlässe auf die Mitglieder zukommen. (pd)