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HEIDEN: Jasser für Donnschtig-Jass gesucht

An der Generalversammlung des Kurvereins ist der Chindlistei-Weg ein Thema. Durchzogen fällt die Bilanz zu «Kultur im Kursaal» aus. Für das Qualifikationsturnier zur Jasssendung fehlen noch Teilnehmer.
Jesko Calderara
Der Kurverein Heiden finanziert sich vor allem über Beiträge der Gemeinde und Kurtaxen. (Bild: APZ)

Der Kurverein Heiden finanziert sich vor allem über Beiträge der Gemeinde und Kurtaxen. (Bild: APZ)

Jesko Calderara

jesko.calderara@appenzellerzeitung.ch

In Heiden laufen die Vorbereitungen zum Donnschtig-Jass auf Hochtouren. Die Vorderländer Gemeinde kämpft gegen Speicher um die Austragung der Livesendung vom 16. August. «Dazu werden noch Jasser gesucht», sagte Max Frischknecht, Präsident des Kurvereins Heiden, am Donnerstagabend an der Generalversammlung des Kurvereins Heiden im Kursaal. Zurzeit liegen 28 Anmeldungen für das Qualifikationsturnier vor. Auch mehrere Frauen und eine Jugendliche werden daran teilnehmen. Ob Heiden Austragungsort der Fernsehsendung wird, entscheidet sich am 9. August in Frenkendorf oder Binningen. Das Schweizer Fernsehen wird allerdings bereits am 17. Mai das Ortsportrait zum Thema Biedermeier drehen.

Frischknecht ging in seinem Jahresbericht vor den 46 Anwesenden auf weitere Projekte ein, bei welchen der Kurverein mehr oder weniger stark involviert ist. Erfreut zeigte er sich über die Entwicklung beim Waldpark. Dieser erfreue sich einer immer grösseren Beliebtheit, nicht zuletzt aufgrund des geschenkten Brunnens der Wasserversorgung, sagte Frischknecht. Er betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der geplanten Hängebrücke zwischen den beiden Grub. Dadurch entstehe ein inter­essanter Rundweg, sagte Frischknecht. Davon werde der Waldpark profitieren.

Aussichtsplattform als Ergänzung geplant

Ein Erfolg ist der vom Kurverein initiierte Chindlistei-Weg. Dessen Eröffnung habe alle Erwartungen übertroffen, sagte der Präsident. Als Nächstes ist dort die Plattform Guggen geplant. Sie kommt auf dem Gemeindegebiet von Wolfhalden zu stehen. Mehrere Tafeln und ein Fernrohr sollen auf die Vorarlberger Alpen, den Bodensee und den Säntis hinweisen. Die Baubewilligung des Kantons für das Vorhaben liegt bereits vor.

In seinen Ausführungen kam Frischknecht zudem auf das erstmals durchgeführte Neujahrskonzert in der reformierten Kirche Heiden als Ersatz für jenes in Oberegg zu sprechen. Die Erstausgabe des Anlasses sei ermutigend gewesen, sagte er. Durchzogen war dagegen seine Bilanz zur Veranstaltungsreihe «Kultur im Kursaal». Vorstellungen von bekannten Künstelern sind laut Frischknecht jeweils recht gut besucht. Ansonsten seien sie im Kursaal mit leeren Stühlen konfrontiert.

Noch immer ein Renner ist dagegen der Witzweg von Heiden nach Walzenhausen. Hier ist der Kurverein nur indirekt eingebunden, indem er an dessen Unterhalt zahlt.

Vorstand für drei weitere Jahre gewählt

Anschliessend standen Wahlen auf der Traktandenliste. Der Vorstand wurde für weitere drei Jahre bestätigt. Dem Gremium gehören nebst Präsident Max Frischknecht, Helmut Kobelt, Ernst Looser, Thomas Brosch, Guido Dux und Martin Engler an. Letzterer ist der Delegierte des Gemeinderates und wird direkt von diesem bestimmt.

Dux präsentierte die letztjährige Vereinsrechnung, welche mit einem Gewinn von rund 3700 Franken abschliesst. Auf den Wertschriften mussten ausserordentliche Abschreibungen von 10000 Franken vorgenommen werden.

Die wichtigsten Einnahmequellen sind der Gemeindezuschuss (85000 Franken), die Kurtaxen (55000 Franken) und die Mitgliederbeiträge (23000 Franken). Die Gemeinde Heiden hat mit dem Kurverein vor einigen Jahren eine Leistungsvereinbarung getroffen zur Betreuung des Veranstaltungskalenders und der Führung einer Tourist-Informationsstelle. Dafür besteht eine weitere Leistungsvereinbarung zwischen dem Kurverein und Appenzellerland Tourismus AG.

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