HEIDEN: Dörenand os dä Trachtechor-Chochi

An den Unterhaltungsanlässen erlebte das Publikum ein vielfältiges Programm.

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Heiden Welch seltsamer Anfang. Welch Durcheinander. Dort versuchen sich einige Mitglieder des Trachtenchors am Talerschwingen, andere üben Tänze, hier singt eben eine Gruppe die Stimmbänder warm und einer «schöttet» allein drei Senntumsschellen. Ein Tanz der Trachtentanzgruppe brachte vorerst Ordnung und leitete ins eigentliche Programm über. Die anschliessenden Vorträge des Chors boten eine ungemeine Breite und behielten trotz des inszenierten Durcheinanders die Kraft, Harmonie und Spannung zu bündeln. Es verschmolzen sennische, wohlbekannte Lieder und Stimmen mit anspruchsvollen Harmonien und Tonkombinationen zu einem Ganzen. Das Thema des «Dörenands» ermöglichte dem Dirigenten des Chors, Willi Rohner, mutige Kombinationen und Lieder-Arrangements zu gestalten und dennoch den Roten Faden nicht zu verlieren. Die Trachtentanzgruppe, unter der Leiterin Ursi Kobler, überzeugte durch eine humorvolle Leichtigkeit. Nach der Pause führte die Theatergruppe des Chors einen komödiantischen Krimi auf, welcher wie der erste Programmteil, anfangs so manchen Geist verwirrte, um in einem humorvollen Schluss zu enden. Selbstverständlich verstanden es auch die Landfrauen Heiden, die Zuschauer kulinarisch zu verwöhnen. Geschwind und geschickt leisteten sie ihren wertvollen Beitrag zum Gelingen der diesjährigen Unterhaltungsanlässe des Trachtenchors Heiden. (pd)