Heiden belohnt sich nicht für gute Leistung

FUSSBALL. Auf die spielerisch laue Vorstellung in Teufen mussten die Heidler gegen Fortuna reagieren. Sie taten dies mit einer reifen Leistung, mussten sich aber trotzdem geschlagen geben. Fortuna feierte mit dem Sieg sogleich den Aufstieg.

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FUSSBALL. Auf die spielerisch laue Vorstellung in Teufen mussten die Heidler gegen Fortuna reagieren. Sie taten dies mit einer reifen Leistung, mussten sich aber trotzdem geschlagen geben. Fortuna feierte mit dem Sieg sogleich den Aufstieg.

Schwache erste Halbzeit

Schon nach fünf Minuten war die Frage erlaubt, ob es an diesem Samstagnachmittag zu einem Spielverlauf wie vor einer Woche kommt. Waren die Teufner damals nach fünf Zeigerumdrehungen mit einem Tor in Front, zogen die Fortunesen durch Treffer von Städler und Shala gleich mit zwei Toren weg. Die Hausherren hatten darauf aber die ideale Antwort. Kunz verwandelte einen Eckball direkt zum 1:2. Gespielt waren erst neun Minuten. Es begann nun ein Auf und Ab. Während Fortunas Sturmspitze Städler seine Erfahrung ein ums andere Mal demonstrierte, scheiterten auf Seiten der Gastgeber Köberl und Krizevac aus aussichtsreicher Position.

Freud und Leid

Im Laufe der zweiten Halbzeit war spürbar, dass der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit war. Nach einer schönen Ballstafette scheiterte Kunz an Torhüter Willi. Rund zehn Minuten später holten die Vorderländer Verpasstes nach und glichen verdient aus. Wohnlich traf auf Pass von Müller. Just in der besten Phase liefen die Gerbe-Kicker aber unglücklich in einen Konter, den Städler in der 75. Minute mit vollendete. Danach begann eine regelrechte Dauerbelagerung des Fortuna-Strafraums.

Gute Schlussphase

Mit 2:3 in Rückstand, rannte Heiden in der Schlussviertelstunde mehrmals an. Fortuna-Schlussmann Willi bekam einen Schuss nach dem anderen in seine Richtung. Doch sowohl der Versuch von Kunz als auch der Distanzschuss von Krizevac wurde pariert. Nach einzelnen, wenig erfolgreichen Kontern seiner Teamkollegen sowie einer strittigen gelb-roten Karte gegen Heidens Bischoff trat der eingangs genannte Torhüter wieder in den Mittelpunkt. Bereits tief in der Nachspielzeit kam Heiden noch einmal zu einem Freistoss aus aussichtsreicher Position. Via Boller gelangte Krizevacs Schuss zu Gebert, der die Kugel zwar ablenken konnte, jedoch am Fuss von Willi scheiterte. Es war der nötige Reflex, der den St. Gallern den Wiederaufstieg bescherte. Doch bereits davor war auf der Gerbe einiges los. Spielerisch können sich die Vorderländer bis auf die ersten fünf Minuten nichts vorwerfen. Doch das alleine bringt das Team tabellarisch nicht voran. Mittlerweile im Abstiegskampf angekommen, ist ein Sieg gegen Tabellenschlusslicht Urnäsch Pflicht. (la)

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