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Hans Höhener wird mit dem "Tüüfner Bär" ausgezeichnet

Alt-Regierungsrat Hans Höhener hat von der Gemeinde Teufen einen Bären erhalten. An einer emotionalen Feier werden die Verdienste und Tätigkeiten des Preisträgers gewürdigt. Dieser sagt: "Die Hälfte der bronzenen Figur gehört meiner Frau."
Lukas Pfiffner
Teufens Gemeindepräsident Reto Altherr hat den Preis "Tüüfner Bär" überreicht: Hans Höhener nimmt die Ovationen entgegen. (Bild: pf)

Teufens Gemeindepräsident Reto Altherr hat den Preis "Tüüfner Bär" überreicht: Hans Höhener nimmt die Ovationen entgegen. (Bild: pf)

Plötzlich gehörte die Bühne im Teufner Lindensaal ganz allein dem kleinen Romeo. Zweieinhalb Jahre alt ist der Enkel von Hans Höhener; er stimmte ein Zäuerli an. Und noch eines. Nicht nur der Geehrte war gerührt. Emotionale Höhepunkte gab es bei der Verleihung des neunten "Tüüfner Bären" am Freitagabend mehrere, das war einer davon.

Aus gesundheitlichen Gründen verschoben

Die Feier war ursprünglich für den April vorgesehen gewesen. Der Preisträger hatte sie aber aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. "Schön, dass wir dich jetzt so fit bei uns haben", sagte Reto Altherr, Teufens Gemeindepräsident. Rund 150 Personen hatten sich zur Ehrung eingefunden: offizielle Gäste, Behördevertretungen, einstige und aktuelle Weggefährten Hans Höheners aus Politik, Sport, Verbänden und Vereinen, aus seinen beruflichen und anderen Tätigkeiten.

Verständlich und verständnisvoll debattiert

Mit der aus Bronze gegossenen Skulptur des Teufner Wappentiers würdigen die Gemeinde Teufen und deren Kulturkommission herausragende Leistungen kultureller, sportlicher, wirtschaftlicher oder identitätsstiftender Art. Reto Altherr blickte in der Laudatio auf Höheners Wirken und Wesen zurück, als Politiker, als Sportler und Sportförderer, als Kulturförderer, als Mann der Wirtschaft, als Funktionär, als Mensch, als grossartiger Redner. Es sei ihm heute noch ein Rätsel, woher er die Zeit und die Energie genommen habe – und immer noch nehme, um all seine Ämter auszuüben, meinte Altherr. Höhener wurde mit 23 Jahren Gemeinderat, mit 34 Jahren Regierungsrat. Er war neun Jahre lang Ausserrhoder Landammann. Weitsicht und Begeisterung hätten seinen Weg geprägt, auch in anderen Funktionen, zum Beispiel im Sport. Oder als Präsident der Säntisbahn. Er habe Werte und Massstäbe gesetzt, aber immer verständlich und verständnisvoll debattiert. "Du hast mit deinem immensen Engagement, mit deiner Begeisterung, mit deiner herzensguten Art tiefe Spuren weit über die Grenzen Teufens hinaus hinterlassen", sagte Altherr. Er dankte im Namen der Gemeinde Teufen und in jenem der Einwohnerinnen und Einwohner. "Du bist der herausragende Botschafter Teufens."

Die Bodenhaftigkeit nie verloren

Bei allem Einsatz und Erfolg habe der Geehrte aber die Bodenhaftigkeit nie verloren. Und trotz des immensen Wirkens quasi Tag und Nacht habe es Hans Höhener geschafft, einen grossen Freundeskreis aufzubauen. Dies unterstreiche seine Fähigkeiten und seine positive Art. Als "Requiem für einen Teufner, der noch lebt", bezeichnete Hans Höhener die Überreichung des Bären augenzwinkernd. "Ich habe meine Schriften nie anderswo gehabt", meinte der 71-Jährige und erzählte einige Reminiszenzen aus seiner Jugend. Er dankte für die Auszeichnung, für die Mithilfe in seinen Arbeiten und Projekten ("ohne euch wäre vieles nicht passiert"). Und für die Begleitung durch seine Familie. "Ihr habt mich unterstützt, auch einmal kritisiert oder ermahnt und gebremst, aber dann wieder ermuntert." Der halbe Bär, sagte Hans Höhener, gehöre seiner Frau Helen. Auch weil sie immer noch sehr vieles im Hintergrund für die Gemeinschaft mache. Er freue sich, meinte der Preisträger, dass er nach wie vor da oder dort tätig sein könne –etwa als Präsident der Sportlerschule Appenzellerland. Den Apéro hatte die Kapelle Tüüfner-Gruess musikalisch untermalt. Auftritte des Teufner Muldenschuppels begleiteten das Essen. Hans Höheners Sohn Adrian, Mitglied der Silvesterchlausengruppe, bat seinen Vater und weitere ursprüngliche Mitglieder auf die Bühne. Und der Geehrte, vor vielen Jahren Initiant der Gruppe, stimmte kräftig an.

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